Zahlreiche Zivilisten verletzt: Schwere Angriffsserie auf die Region Saporischschja.
Neue Angriffswelle im Süden der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Die Region Saporischschja ist erneut massiv angegriffen worden. Besonders betroffen war der Bezirk Polohy, wo drei Zivilisten verletzt wurden. Diese Verletzungen innerhalb eines Tages unterstreichen die Gefährlichkeit der Lage für die Zivilbevölkerung.
Ausmaß der Angriffe
Die Angriffe russischer Truppen erfassten mehr als 30 Ortschaften. Zu den betroffenen Gemeinden zählen unter anderem:
- Komyschuwacha
- Risdwjanka
- Ternuwate
- Nowe Pole
- Barwinikiwka
- Ljubycke
- Salisnytschne
- Tschariwne
- Werchnja Tersa
- Selene
- Kopani
- Riwne
- Dolynka
- Wosdwyschiwka
- Nowosoloschyne
Mindestens 20 Luftangriffe trafen Wohngebäude und soziale Einrichtungen. Zudem gab es einen Raketeneinschlag in der Stadt Saporischschja selbst.
Die Angreifer setzten eine massive Anzahl von Drohnen ein: 533 unbemannte Fluggeräte, überwiegend vom FPV-Typ, wurden registriert. Hinzu kamen mindestens vier Einschläge aus Raketenwerfern sowie 228 Artillerieangriffe auf 13 Ortschaften. Die Bilanz dieser Angriffsserie sind mindestens 69 beschädigte oder zerstörte zivile Objekte, darunter Wohnhäuser, Autos und Infrastruktureinrichtungen.
Der Gouverneur der Region, Iwan Fedorow, beschrieb die Lage als weiterhin angespannt. Die lokalen Gemeinden müssten weiterhin erhebliche Verluste durch die russische Aggression hinnehmen.
Die jüngsten Angriffe deuten auf eine weitere Eskalation der Kampfhandlungen in der Südukraine hin. Der Bezirk Polohy und andere Gebiete sind Schauplatz intensiver Gefechte, die das Leben der Zivilbevölkerung bedrohen und die Region destabilisieren. Angesichts der hohen Angriffszahlen wird die Forderung an die internationale Gemeinschaft laut, die Ereignisse aufmerksam zu verfolgen und die Ukraine bei der Sicherung ihrer Bürger zu unterstützen. Die Region Saporischschja ist seit Kriegsbeginn ein umkämpftes Frontgebiet.
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