Bis zu 400.000 Griwna extra: Selenskyj kündigt Reform der Militärverträge und Gehaltserhöhungen an.
Mehr Geld für Soldaten
Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Aufstockung der finanziellen Leistungen für Militärangehörige sowie eine Überarbeitung der Vertragssysteme angekündigt. Konkret sollen Kämpfer im Hinterland künftig mindestens 30.000 Griwna erhalten. Für Soldaten an der Frontlinie ist eine durchschnittliche Zahlung von 300.000 Griwna vorgesehen. Besonders Infanteristen wurde eine Zulage von bis zu 400.000 Griwna in Aussicht gestellt.
Neue Vertragsmodelle für die Streitkräfte
Ein zentraler Bestandteil der Reform sind die geänderten Dienstverträge. Die Laufzeiten betragen künftig 10, 14 oder 24 Monate. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko erläuterte am 10. April, dass die Bezahlung künftig stärker an die jeweilige Position und die konkreten Aufgaben gebunden sein wird. Selenskyj betonte:
„Die Verträge werden so ausgearbeitet, dass Klarheit herrscht.“
Bereits im Juni dieses Jahres sollen die ersten neuen Zuschüsse ausgezahlt werden. Der Präsident erklärte:
„Es gibt die finanziellen Mittel, um die Zahlungen in der Armee zu erhöhen“und fügte hinzu: „Alles ruht auf der ukrainischen Infanterie.“ Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Modernisierung des Militärs angesichts der aktuellen Herausforderungen.
Mit den höheren Zahlungen und den überarbeiteten Verträgen will die Führung in Kyjiw die Kampfkraft der Truppe steigern und die Dienstbedingungen für die Soldaten verbessern. Dies ist vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts von großer Bedeutung – solche Schritte können die Moral heben und mehr Freiwillige für den Dienst gewinnen, was für die Verteidigungsfähigkeit des Landes entscheidend ist.
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