Kiew will USA als Vermittler: Selenskyj bietet Russland eine Waffenruhe für die Energieversorgung an.
Aussage des ukrainischen Staatschefs
Nach Angaben von UATV: Am 31. März 2023 erklärte Wolodymyr Selenskyj auf der Pressekonferenz des Gipfeltreffens in Butscha, dass es von russischer Seite keinerlei Vorschläge für eine sogenannte 'Energiewaffenruhe' gegeben habe. Der ukrainische Präsident betonte jedoch, dass er bereit sei, ein entsprechendes Angebot über die Vereinigten Staaten weiterzuleiten. Konkret wolle er Washington bitten, dieses Vorhaben an Moskau zu übermitteln. Selenskyj sagte wörtlich:
'Ich werde morgen auf jeden Fall dieses Angebot den USA übergeben und sie bitten, es der russischen Seite zu übermitteln.' - Wolodymyr Selenskyj
Lage an der Front
Parallel dazu greifen die ukrainischen Verteidigungskräfte weiterhin Infrastrukturziele in der russischen Oblast Leningrad an. Diese Angriffe haben einen erheblichen Teil der russischen Ölexporte blockiert. Selenskyj stellte klar, dass sein Land auf jeden russischen Angriff reagieren werde. Er betonte:
'Wenn sie uns angreifen, werden wir zurückschlagen. Wenn sie zustimmen, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur einzustellen, werden wir uns spiegelbildlich verhalten.' - Wolodymyr Selenskyj
Die Lage bleibt angespannt, und eine Einigung über eine 'Energiewaffenruhe' ist bislang nicht in Sicht. Selenskyjs Äußerungen verdeutlichen, dass es zwischen Kiew und Moskau keinen konstruktiven Dialog zu Energiefragen gibt. Während die ukrainischen Streitkräfte ihre Offensiven gegen russische Anlagen fortsetzen, könnte dies die Aussichten auf künftige Friedensverhandlungen weiter erschweren. Die strategischen Entscheidungen beider Konfliktparteien sind für den weiteren Verlauf des Krieges von entscheidender Bedeutung.
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