Zelenskyj lädt Putin nach Kiew ein – Treffen in Moskau ausgeschlossen.
Direktgespräch zwischen den Präsidenten
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 30. Januar gegenüber Journalisten bekräftigt, dass er zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereit sei. Allerdings stellte er eine klare Bedingung: Ein solches Gespräch könne nicht in Moskau stattfinden. Als einzigen Ort für eine Einladung an Putin nannte Selenskyj die ukrainische Hauptstadt Kiew. Als Grund für die Ablehnung Moskaus führte er die andauernde russische Aggression gegen sein Land an.
Ziel: Kriegsende – US-Plan ohne territoriale Kompromisse
Das Ziel eines solchen Gipfels sei ein konstruktiver Dialog, um ein reales Ende des Krieges zu erreichen.
„Wir wollen konstruktiv eine wirkliche Beendigung des Krieges vereinbaren“, betonte Selenskyj.Er zeigte sich offen für verschiedene Verhandlungsformate, die zum Erfolg führen könnten:
„Ich bin zu jedem Format bereit, das funktioniert, um den Krieg zu beenden.“
Zudem verwies der Präsident auf einen amerikanischen Friedensplan, der 20 Punkte umfasst. Dieser Plan enthalte jedoch bei zwei Schlüsselfragen, darunter der territorialen, keine Kompromissvorschläge. Diese fehlende Flexibilität unterstreicht die Komplexität der Lage und die zentrale Bedeutung der Gebietsfrage für künftige Friedensgespräche.
Die Erklärung Selenskyjs unterstreicht den ukrainischen Willen zu diplomatischen Initiativen, benennt aber auch erhebliche Hindernisse – vor allem die Frage der territorialen Integrität der Ukraine. Die fehlenden Kompromissoptionen im US-Plan spiegeln die schwierige Verhandlungslage wider, die ernsthafte Gespräche für einen dauerhaften Frieden erfordert. Ein Gipfeltreffen in Kiew könnte ein wichtiger Schritt in diesem Prozess sein. Es würde sowohl die Dialogbereitschaft der Ukraine signalisieren als auch deutlich machen, dass sie die russische Aggression nicht legitimieren wird.
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