Gemeinsames Gedenken: Selenskyj und NATO-Generalsekretär Rutte ehren gefallene Soldaten.
Staatsakt des Erinnerns für ukrainische Gefallene
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der NATO-Generalsekretär Mark Rutte haben auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew gemeinsam der getöteten ukrainischen Soldaten gedacht. Bei der Zeremonie verharrten beide in schweigendem Gedenken. Selenskyj betonte, es sei die Pflicht von Gesellschaft und Staat, das Andenken an die Gefallenen zu bewahren. Dieser Akt des Erinnerns findet in einer Zeit statt, in der die Ukraine täglich neue Verluste beklagt.
Ruttes Besuch in der ukrainischen Hauptstadt umfasste auch die Eröffnung einer Sitzung des Obersten Rates. Sein Aufenthalt fällt in eine Phase, in der das Land weiterhin mit den Folgen massiver russischer Drohnen- und Raketenangriffe kämpft. Diese Attacken haben zu erheblichen Zerstörungen geführt und in mehreren Regionen zu Problemen bei der Wärme- und Stromversorgung beigetragen.
Gemeinsam mit Mark Rutte haben wir heute hier der gefallenen ukrainischen Verteidigerinnen und Verteidiger gedacht. Ewige Ehre unseren Soldaten. Ewige Dankbarkeit für ihre Heldentaten und den Schutz unseres Landes. Es ist unsere Pflicht, das Andenken an unsere gefallenen Helden zu bewahren. Wolodymyr Selenskyj
Die Gedenkveranstaltung auf dem Maidan unterstreicht die zentrale Bedeutung der Erinnerungskultur für die Ukraine in der aktuellen Krisensituation. Der Besuch des NATO-Generalsekretärs ist zugleich ein starkes Signal der internationalen Unterstützung, insbesondere des Bündnisses, für den ukrainischen Widerstand gegen die russische Aggression. Solche Momente der Solidarität stärken in Zeiten neuer Bedrohungen den Zusammenhalt der Gesellschaft.
Lesen Sie auch
- Ukraines 'Thousand Springs'-Programm: Milliarden für Filme, Musik und Animation
- Ukraine-Krieg: Selenskyj zieht Vergleiche zum D-Day und mahnt zum Freiheitskampf
- Ukraine-Krieg und D-Day: Selenskyj zieht historische Vergleiche
- Monatlich 30.000 Soldaten verloren: Selenskyj fordert Putin zu direkten Gesprächen auf
- Selenskyj kündigt weitere Angriffe auf Russland an – Grund sei Putins mangelnde Bereitschaft, den Krieg zu beenden
- Neue Friedensinitiative: Selenskyj würdigt Journalisten und schlägt Gipfeltreffen vor

