Selenskyj: Moskau hat seine Eroberungsziele für die Donbass-Region bereits 15 Mal verschoben.
Aussage des ukrainischen Staatschefs
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Scheitern der militärischen Pläne des Kremls für die Einnahme des Gebiets Donezk konstatiert. Die dafür gesetzten Fristen wurden bereits 15 Mal nach hinten korrigiert. Als letztes Datum für diese Eroberung wurde der 31. Dezember festgelegt. Mit diesen Angaben untermauert Kiew seine Sicht auf die lange Dauer und die enormen Schwierigkeiten des Konflikts in dieser Region.
Selenskyj betonte, dass die russische Armee seit dem Beginn des groß angelegten Krieges mehrfach ihre zeitlichen Vorgaben geändert habe – ein klares Zeichen für das Versagen ihrer strategischen Vorhaben.
„Seit dem Beginn des groß angelegten Krieges hat die russische Armee bereits 15 Fristen für die Eroberung unseres Gebiets Donezk festgelegt“, so der Präsident wörtlich.
Benzinmangel in Russland
Darüber hinaus bereitet die Treibstoffversorgung in Russland zunehmend Kopfzerbrechen. Durch ukrainische Angriffe mit weitreichenden Waffen ist das Land mit einem Benzinmangel konfrontiert.
„Putin kann im Fernsehen noch so sehr behaupten, er habe alles im Griff und es gebe genug Benzin. Doch die Russen selbst sehen an den Schlangen vor den Tankstellen in verschiedenen Regionen, dass ihr angeblicher Dreitagekrieg bereits im fünften Jahr läuft“, fügte Selenskyj hinzu und verwies damit auf die Realität, mit der die russische Bevölkerung konfrontiert ist.
Diese Ereignisse spielen sich vor dem Hintergrund tragischer Kriegsfolgen ab – etwa dem russischen Angriff auf ein Industrieunternehmen in Dnipro, bei dem sechs Menschen starben und 29 weitere schwer verletzt wurden. Dies zeigt, dass die Kampfhandlungen unvermindert andauern und die Zivilbevölkerung massiv in Mitleidenschaft ziehen.
Zusammenfassend unterstreicht die Erklärung des ukrainischen Präsidenten nicht nur das Scheitern der Kreml-Planungen, sondern auch die entscheidende Bedeutung der Lagekontrolle im Raum Donezk. Der anhaltende Krieg und seine verheerenden Auswirkungen auf Zivilisten bleiben drängende Probleme, die einer sofortigen Lösung bedürfen. Gleichzeitig deuten die Treibstoffengpässe in Russland auf einen wachsenden wirtschaftlichen Druck hin, der durch die Länge des Konflikts verursacht wird.
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