Zelenskyj im Donbass: Russland plant Offensive, Truppen brauchen Nachschub.
Präsident Wolodymyr Zelenskyj besucht die Front im Donbass
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem Besuch in der umkämpften Region Donezk am 6. März 2026 warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj vor einer bevorstehenden neuen Offensive russischer Truppen. Er betonte die dringende Notwendigkeit, die Versorgung der ukrainischen Brigaden an der Front sicherzustellen. Zelenskyj dankte den Soldaten für ihren Einsatz und verwies auf die Bedeutung, die Verteidigungsstellungen zu stärken. Der Besuch unterstreicht die angespannte Lage im Osten des Landes.
In Druzhkivka sprach Zelenskyj mit den Verteidigern und sagte:
„Heute sind wir im Donezker Gebiet, auf unserem Land, bei unseren Kriegern. Ich möchte jedem von euch danken – allen, die unseren Staat verteidigen!“Der Präsident hob hervor, dass Einheiten wie die folgenden dringend ausgestattet werden müssten:
- die 28.
- die Sota
- die 24. separate mechanisierte Brigade
- die 36. Marineinfanterie-Brigade
Die Sicherheitslage in der Region bleibt extrem angespannt. Bereits am Morgen des 2. März hatten russische Streitkräfte die Städte Kramatorsk und Druzhkivka angegriffen, wobei mindestens fünf Menschen starben. Ende Februar tötete ein Angriff auf ein Fahrzeug mit Mitarbeitern des Slawjansker Wärmekraftwerks drei Personen. Ebenfalls im Februar wurde die Feuerwache in Kramatorsk beschossen, was drei Einsatzfahrzeuge beschädigte.
Unterstützung für die ukrainischen Streitkräfte
Wolodymyr Zelenskyj betonte:
„Es ist wichtig, dass unsere Stellungen stark sind. Es ist wichtig, dass die Versorgung der Brigaden ausreicht.“Er bedankte sich auch bei allen internationalen Partnern:
„Danke an alle, die zu Ukraine stehen! Danke an alle, die gegen Russland kämpfen, die Leben schützen. Ruhm unseren Kriegern!“Der Präsident fügte hinzu, er sei „dankbar für die Verteidigung dieser für die Ukraine so wichtigen Ostrichtung. Je stärker wir hier sind, desto stärker sind wir in Verhandlungsprozessen.“
Zelenskyjs Frontbesuch ist ein deutliches Signal der Unterstützung für die Truppen und spiegelt die Ernsthaftigkeit der Lage im Donbass wider. Indem er die Notwendigkeit von Ressourcen unterstreicht, will der Präsident die Moral der Verteidiger stärken und die Entschlossenheit des Landes im Kampf um seine territoriale Integrität demonstrieren. Die kritische Situation in der Region erfordert weiterhin höchste Aufmerksamkeit und entschlossenes Handeln der Führung in Kiew.
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