89.000 russische Soldaten getötet oder verwundet: Selenskyj zieht Bilanz für das erste Quartal 2023.
Hohe Verluste auf russischer Seite
Nach Angaben von UATV: Am 31. März gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die russischen Streitkräfte zwischen dem 1. Januar und dem 26. März 2023 insgesamt 89.000 Soldaten verloren haben – getötet oder verwundet. Diese Zahl bezeichnete Selenskyj als
„sehr ernstzunehmend“. Zum Vergleich: In den ersten drei Monaten des Jahres beliefen sich die täglichen Verluste der russischen Armee an der Front nach Angaben des Präsidenten auf über 1.000 Mann.
Der Krieg in der Ukraine dauert an, und die russischen Truppen zahlen einen hohen Blutzoll. Russlands Mobilisierungspläne sehen bis 2026 die Einberufung von 409.000 Personen vor, doch bislang wurden nur rund 80.000 eingezogen – das entspricht gerade einmal 20 bis 22 Prozent des Solls. Dies verdeutlicht die Schwierigkeiten Moskaus, die eigenen Reihen aufzufüllen.
Lage unter Kontrolle – ukrainische Abwehr erfolgreich
Selenskyj betonte, dass die Lage an der Front unter Kontrolle sei, was auf die effektive Gegenwehr der ukrainischen Streitkräfte hindeutet. Die genannten Verlustzahlen unterstreichen die Schwere der Herausforderungen, denen sich Russland in seinen militärischen Kampagnen gegenübersieht.
Die vom ukrainischen Präsidenten genannten Daten belegen die anhaltende Intensität des Konflikts und die Wirksamkeit der ukrainischen Verteidigungsoperationen. Die hohen russischen Verluste könnten die weitere Kriegsführung und Mobilisierungsstrategie Moskaus beeinflussen – mit möglichen Auswirkungen auf den Frontverlauf. Die entschlossene Haltung Kiews im Kampf um seine territoriale Integrität bleibt in dieser schwierigen Phase ein zentraler Faktor.
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