Energiehilfen und Sanktionen: Zelenskyj berät mit britischem Minister.
Ukrainischer Präsident empfängt britischen Justizminister
Nach Angaben von Novyny.live: Der britische stellvertretende Premierminister und Justizminister David Lammy traf sich am 16. Januar in Kiew mit Präsident Wolodymyr Selenskyj. Im Mittelpunkt des offiziellen Besuchs standen die Energieversorgung der Ukraine, Sanktionen gegen Russland sowie diplomatische Schritte zur Friedenssicherung. Dabei wurden auch neue Hilfspakete für den ukrainischen Energiesektor vereinbart.
Selenskyj betonte die Bedeutung internationaler Unterstützung angesichts der anhaltenden Raketenangriffe auf die kritische Infrastruktur seines Landes. Er erklärte:
'Das ist sehr wichtig. Im Moment gibt es viele tägliche Raketenangriffe auf unseren Energiesektor, und jede Unterstützung ist eine große Hilfe.' - Wolodymyr Selenskyj
Großbritannien sagte dabei ein neues Energiehilfspaket zu, was als wichtiges Signal der Solidarität gewertet wird.
Koordination von Sanktionen und diplomatischen Initiativen
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Sanktionspolitik gegen Russland. Selenskyj verwies darauf, dass Russland nach offiziell dokumentierten Zahlen monatlich etwa 30.000 Soldaten verliere. Zudem ging er auf die Anwerbung ausländischer Kämpfer durch Moskau ein. Der Präsident stellte fest:
'Wir beobachten auch, wie Russland aktiv ausländische Staatsangehörige, insbesondere aus Ländern des Globalen Südens, für seinen verbrecherischen Krieg anwirbt.' - Wolodymyr Selenskyj
Das Treffen diente zudem der Abstimmung weiterer diplomatischer Maßnahmen und der Bildung von Koalitionen. 'Ich bin sehr dankbar, dass wir mit dem Vereinigten Königreich und Frankreich diesen ersten Schritt der 'Koalition der Willigen' unterzeichnet haben. Dieser ersten großen Schritt – diese Erklärung', so Selenskyj, der die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im aktuellen Konflikt hervorhob.
Im Rahmen des Besuchs führte auch der ukrainische Oberbefehlshaber Valerij Saluschnyj ein Gespräch mit dem britischen Minister. Dies unterstreicht die intensive sicherheitspolitische Zusammenarbeit beider Länder.
Die Zusammenkunft zeigt, wie entscheidend die internationale Unterstützung für die Ukraine bleibt – besonders für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung im Krieg. Die vereinbarten Hilfen und die abgestimmte Sanktionspolitik zielen auf eine wirksamere Koordination zum Schutz ukrainischer Interessen. Die diplomatischen Initiativen verdeutlichen zudem den Willen Kiews, gemeinsam mit Partnern an einer friedlichen Lösung zu arbeiten.
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