Nächtlicher Angriff auf Kiew: Russische Bomber starten Marschflugkörper.
Ukraine erlebt koordinierten Raketenangriff
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 6. Juli griff Russland die Ukraine mit einer Kombination aus verschiedenen Waffensystemen an. Dabei kamen auch strategische Bomber vom Typ Tu-95MS und Tu-160 zum Einsatz, die Marschflugkörper abfeuerten. Die Maschinen starteten vom Militärflugplatz 'Olenja' in der russischen Oblast Murmansk, weit im Norden des Landes.
Um 02:49 Uhr drangen die Geschosse über die Oblast Sumy in den ukrainischen Luftraum ein. Nur elf Minuten später, um 03:00 Uhr, zogen die Raketen aus den Regionen Tschernihiw und Poltawa weiter in Richtung der Hauptstadt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits vor einem möglichen kombinierten Angriff gewarnt, was die Wachsamkeit des Landes unterstreicht. Die Luftstreitkräfte der Ukraine gaben daraufhin folgende Warnung heraus:
“Achtung! Der Start mehrerer Tu-95MS-Flugzeuge vom Flugplatz 'Olenja' wurde registriert.”
Der Flugweg der Raketen macht deutlich, dass das primäre Ziel dieser Attacke die Stadt Kiew war. Der Beschuss der Hauptstadt zeigt die anhaltende Eskalation und das Bestreben Russlands, der Ukraine schweren Schaden zuzufügen. Der Einsatz solch schwerer Bomber ist ein klares Zeichen für die Intensität der Bedrohungslage.
Dieser Vorfall reiht sich in die seit 2014 andauernde Verschärfung des Konflikts zwischen beiden Ländern ein. Die Nutzung von Langstreckenbombern wie der Tu-95MS beweist, dass Russland weiterhin bereit ist, von seinem eigenen Territorium aus tief ins ukrainische Hinterland zu feuern. Als Reaktion auf die anhaltenden Gefahren verstärkt die Ukraine kontinuierlich ihre Luftverteidigung.
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