Dringender Appell aus Kiew: Selenskyj übergibt US-Kongressabgeordneten persönlich Forderung nach Abwehrraketen.
Spitzentreffen in der Hauptstadt: Ukrainischer Präsident empfängt US-Parlamentarier
Nach Angaben von UATV: Am 27. Mai kam es in Kiew zu einem wichtigen Gespräch zwischen Wolodymyr Selenskyj und den beiden US-Kongressabgeordneten Richard Blumenthal sowie Jim Himes. Im Mittelpunkt stand die weitere Unterstützung der Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Angriffe. Dabei ging es vor allem um die Verstärkung der Luftabwehr und die dringend benötigten Abwehrraketen gegen ballistische Geschosse.
Selenskyj machte deutlich: „Wir haben einen erheblichen Bedarf an Anti-Ballistik-Raketen, weil Russland unablässig beschießt. Ich habe dem Weißen Haus und dem US-Kongress ein Schreiben über unseren Bedarf an solchen Raketen zukommen lassen. Und heute habe ich diesen Brief den Abgeordneten persönlich übergeben.“
In seiner Ansprache unterstrich er zudem, wie entscheidend die fortgesetzte Hilfe für die Ukraine ist – besonders vor dem Hintergrund der massiven russischen Attacken.
Stimmen aus Washington: Kongressmitglieder äußern sich nach dem Treffen
Richard Blumenthal, der bereits im Februar in der Ukraine war, erklärte:
„Was Putin tut, übersteigt jede Brutalität. Er will die Ukraine terrorisieren und einschüchtern, um sie zur Unterwerfung zu zwingen und der Welt vorzugaukeln, dass Russland siegt. Ich bin nach meinem Besuch im Februar zurückgekehrt, um klarzustellen: Russland siegt nicht. Russland wird nicht siegen. Die Ukraine kann gewinnen – wenn wir sie unterstützen.“
Jim Himes bestätigte ebenfalls: „Die Unterstützung für die Ukraine, einschließlich der Weitergabe von Geheimdienstinformationen, wird fortgesetzt.“ Selenskyj betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, die Sanktionen gegen die Russische Föderation keinesfalls abzuschwächen. Dies sei in der aktuellen schwierigen Phase überlebenswichtig für die Ukraine.
Ein weiterer Punkt der Gespräche waren die erheblichen Verluste, die Russland im Verlauf des Konflikts erlitten hat. Selenskyj berichtete über erfolgreiche Angriffe der ukrainischen Streitkräfte mit großer Reichweite – ein Beleg für die Schlagkraft der eigenen Verteidigung.
Die Zusammenkunft in Kiew verdeutlicht einmal mehr, wie sehr die Ukraine auf internationale Solidarität angewiesen ist, um der anhaltenden Aggression Russlands standzuhalten. Eine Ausweitung der militärischen Hilfe, gerade im Bereich der Luftverteidigung, könnte den weiteren Kriegsverlauf maßgeblich beeinflussen und zusätzliche Schutzmöglichkeiten für die Zivilbevölkerung schaffen.
Ebenso bleibt die Aufrechterhaltung der Russland-Sanktionen ein zentrales Thema, denn nur durch anhaltenden wirtschaftlichen Druck auf den Angreifer kann die Unterstützung für die Ukraine langfristig gesichert werden.
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