Ab 2026: Höhere staatliche Unterstützung für Hinterbliebene gefallener Soldaten.
Gesetz Nr. 4682-IX: Mehr finanzielle Hilfe für Angehörige Gefallener
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Gesetz Nr. 4682-IX unterzeichnet, das die staatlichen Leistungen für Familien gefallener Soldaten neu regelt und erhöht. Die umfassende Reform tritt am 1. März 2026 in Kraft und wird die finanzielle Situation der Hinterbliebenen deutlich verbessern. Diese Maßnahme ist ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung in einem Land, das sich im Krieg befindet.
Die Neuregelung sieht vor, dass die minimale staatliche Sozialhilfe pro Person auf 12.810 Hrywnja steigt – ein deutlicher Sprung gegenüber den derzeitigen 7.800 Hrywnja. Für Familien, die einen Soldaten verloren haben, erhöht sich die garantierte Mindestzahlung auf mindestens 10.020 Hrywnja pro Angehörigen. Bisher liegt dieser Betrag bei 6.100 Hrywnja.
Automatische Anpassung und klarere Verteilungsregeln
Ab dem 1. März 2027 werden diese Leistungen zudem jährlich indexiert und steigen damit automatisch mit der wirtschaftlichen Entwicklung. So soll die Kaufkraft der Unterstützung langfristig gesichert werden. Das Gesetz legt außerdem detaillierter fest, wie die Zahlungen unter den Familienmitgliedern aufgeteilt werden. Diese Klarstellung soll Streitigkeiten vorbeugen und den Betroffenen Planungssicherheit geben.
Die Verabschiedung dieses Gesetzes ist ein wichtiger Schritt zur sozialen Unterstützung der Familien gefallener Soldaten, was unter den Bedingungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine von besonderer Bedeutung ist.
Die Erhöhungen und die künftige Indexierung werden den Lebensstandard der Hinterbliebenen spürbar verbessern und ihnen helfen, mit den Folgen des Verlusts zurechtzukommen. Die Reform unterstreicht das staatliche Versprechen, jene Bürger finanziell abzusichern, die durch die Kriegshandlungen schwer getroffen wurden.
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