Selenskyj bestätigt Angriff auf Raffinerie in Armawir – 500 Kilometer von der Grenze entfernt.

Selenskyj bestätigt Angriff auf Raffinerie in Armawir – 500 Kilometer von der Grenze entfernt
Selenskyj bestätigt Angriff auf Raffinerie in Armawir – 500 Kilometer von der Grenze entfernt

Angriff auf die Raffinerie in Armawir

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bestätigt, dass die ukrainischen Streitkräfte die russische Ölraffinerie in Armawir angegriffen haben. Diese Anlage liegt rund 500 Kilometer von der ukrainischen Staatsgrenze entfernt. Der Schlag war Teil einer größeren militärischen Aktion, bei der auch weitere strategische Ziele getroffen wurden.

Bereits am 30. Mai hatten ukrainische Drohnen einen Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte sowie zwei Öldepots attackiert. Insgesamt griffen die unbemannten Luftfahrzeuge 23 militärische Ziele und Einrichtungen in der operativen Tiefe des Gegners an. Zu den bemerkenswertesten Erfolgen zählte die Zerstörung von zwei russischen Tu-142-Flugzeugen sowie eines Iskander-Raketensystems auf dem Militärflugplatz in Taganrog.

Wolodymyr Selenskyj: „Die Ukraine bringt den Krieg völlig zu Recht dorthin zurück, wo er seinen Ursprung hat.“

Der Präsident betonte zudem: „Russland hätte seine Aggression längst beenden können, hat sich aber bewusst für Verzögerung und Fortsetzung entschieden. Nun wurde ein weiteres Ziel der russischen Ölindustrie getroffen: Armawir in der Region Krasnodar.“ Abschließend lobte er die Präzision der Einsätze mit den Worten: „Danke für die Treffsicherheit!“

Die Angriffe auf kritische russische Infrastruktur zeigen, dass die ukrainischen Einheiten ihre Gegenoffensiven weiter intensivieren. Indem sie Raffinerien und militärische Anlagen tief im Feindesland ins Visier nehmen, verfolgt Kiew eine klare Strategie: die militärischen Kapazitäten Russlands zu schwächen und dessen Ressourcen zu begrenzen. Diese Entwicklung könnte den weiteren Verlauf des Konflikts beeinflussen, da sie die Entschlossenheit der Ukraine zu aktiven Vergeltungsschlägen unterstreicht. Es bleibt abzuwarten, wie Moskau auf diese Angriffe reagieren wird.


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