Zum Jahrestag: Zelenskyj öffnet den Krisenbunker unter seinem Amtssitz.

Zum Jahrestag: Zelenskyj öffnet den Krisenbunker unter seinem Amtssitz
Zum Jahrestag: Zelenskyj öffnet den Krisenbunker unter seinem Amtssitz

Vier Jahre nach dem Beginn des Großangriffs

Nach Angaben von Novyny.live: Am 24. Februar 2022 veränderte die vollumfängliche Invasion Russlands in die Ukraine den Lauf der Geschichte des Landes. An diesem Tag verkündete der russische Präsident Wladimir Putin gegen 5:00 Uhr morgens den Beginn der sogenannten 'militärischen Spezialoperation'. In den ersten Kriegsmonaten arbeitete der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj in einem Bunker unter dem Präsidialamt, in dem sich hunderte Menschen aufhielten. Der Ort wurde zum ersten Kommandozentrum eines Landes im Überlebenskampf.

Zelenskyj schilderte die Bedingungen in dem Schutzraum und erwähnte, dass die Lufttemperatur dort bei etwa +20 °C lag.

„Ich arbeitete hier, dann ging ich nach oben, um mich an Sie, an das Volk, zu wenden. Hier war unser Team, die Regierung, tägliche Besprechungen mit dem Militär, Telefonate, die Suche nach Lösungen – alles, was nötig war, damit die Ukraine standhält.“
, so der Präsident.

Zum vierten Jahrestag des Großangriffs teilte Zelenskyj nun Erinnerungen an seine Zeit im Bunker, darunter ein Telefonat mit dem US-Präsidenten Joe Biden.

„Hier sprach ich mit dem US-Präsidenten Joe Biden und genau hier hörte ich die Worte: 'Wolodymyr, es besteht eine Bedrohung, Sie müssen die Ukraine dringend verlassen. Wir sind bereit, Ihnen dabei zu helfen.'“
, berichtete er. Dieser Moment unterstreicht die immense Anspannung und Angst, die die Ukraine zu Kriegsbeginn erfasste.

Zelenskyj fügte hinzu:

„Aber selbst in diesem langen Tunnel ließe sich nicht der millionste Teil des Schmerzes unterbringen, den die Ukraine in dieser Zeit durchlitten hat. Des Schmerzes, den Russland in jede unserer Familien, in jedes ukrainische Herz getragen hat.“
Diese Worte spiegeln das tiefe Leid wider, das das ukrainische Volk nun seit vier Kriegsjahren erträgt.

An diesem bedeutsamen Tag traf auch die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, in Kiew ein – ein Zeichen der fortwährenden internationalen Solidarität. Der vierte Jahrestag ist ein Tag des Innehaltens und der Reflexion über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Nation, die weiter um ihre Unabhängigkeit kämpft.

Internationaler Beistand und fortwährende Herausforderungen

Der vierte Jahrestag der Invasion markiert nicht nur die tragischen Folgen des Krieges für die ukrainische Bevölkerung, sondern auch die entscheidende Bedeutung internationaler Unterstützung im Kampf um territoriale Integrität und Souveränität. Der Besuch von Ursula von der Leyen in Kiev signalisiert, dass die internationale Gemeinschaft weiter an der Seite der Ukraine steht, was für die künftige außenpolitische Strategie des Landes von großer Wichtigkeit ist.

Dieser Tag mahnt auch dazu, sich der anhaltenden Herausforderungen bewusst zu bleiben und den Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit fortzusetzen.


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