EU gewarnt: Sanktionen gegen Russland nicht lockern – sonst stärkt das den Kreml bei Verhandlungen.
Selenskyjs Besorgnis über nachlassenden Druck
Nach Angaben von Novyny.live: Am 19. März wandte sich Wolodymyr Selenskyj an den Europäischen Rat und machte auf mehrere kritische Punkte aufmerksam: eine mögliche Abschwächung der Russland-Sanktionen, Verzögerungen bei EU-Hilfen und die Gefahr eines Mangels an Luftabwehrsystemen. Der ukrainische Präsident warnte, dass diese Faktoren die Position des Kremls an Verhandlungstischen stärken könnten. Diese Bedenken kommen zu einer Zeit, in der die Ukraine weiterhin auf internationalen Rückhalt angewiesen ist.
Selenskyj kritisierte, dass die EU das 20. Sanktionspaket gegen Russland noch nicht verabschiedet habe, was den Druck auf den Aggressor schwächen würde. Zudem stockt ein Finanzhilfepaket über 90 Milliarden Euro für die Ukraine – Gelder, die als existenziell für den Schutz von Menschenleben gelten.
„Das ist eine Ressource zum Schutz von Leben“, so Selenskyj.
Zusammenarbeit mit internationalen Partnern
Bereits am 17. März 2023 traf der ukrainische Präsident mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zusammen. Dieses Treffen unterstreicht die Bemühungen Kiews, die Kooperation mit seinen internationalen Verbündeten zu vertiefen, während der russische Angriffskrieg andauert. Selenskyj betonte, dass die Sanktionen gegen Russland entscheidend seien, um den Druck aufrechtzuerhalten und Moskau zu einem echten Frieden zu bewegen.
„Er könnte den Druck auf Russland fortsetzen und es so zwingen, sich auf einen echten Frieden zuzubewegen“, ergänzte der Präsident.
Fest steht: Die Themen Sanktionen und finanzielle Unterstützung für die Ukraine dominieren weiterhin die politische Agenda. Ihre Umsetzung ist für die Stabilität in der Region von zentraler Bedeutung. Verzögern sich neue Sanktionen und Hilfspakete, könnte das die Fähigkeit der Ukraine, sich gegen die Aggression zu verteidigen und ihre Verteidigungsfähigkeit zu sichern, erheblich beeinträchtigen. Dies verdeutlicht, wie wichtig ein geeintes Vorgehen der internationalen Gemeinschaft in der Krise ist.
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