Selenskyj warnt vor neuer russischer Großoffensive: Über 70 Raketen und 650 Drohnen in einer Nacht.

Selenskyj warnt vor neuer russischer Großoffensive: Über 70 Raketen und 650 Drohnen in einer Nacht
Selenskyj warnt vor neuer russischer Großoffensive: Über 70 Raketen und 650 Drohnen in einer Nacht

Selenskyj warnt vor neuer russischer Großoffensive gegen die Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 2. Juni hat Russland einen massiven Angriff auf die Ukraine gestartet. Präsident Wolodymyr Selenskyj informierte über die Folgen: Mehr als 70 Raketen und 650 Drohnen wurden abgefeuert. Die Bilanz ist verheerend: 130 Menschen wurden verletzt, 22 von ihnen getötet, darunter zwei Kinder. Ziel der Attacke waren zivile Einrichtungen, Wohnhäuser und soziale Infrastruktur.

Selenskyj appellierte an internationale Partner, die Unterstützung bei Waffenlieferungen und Aufklärungsdaten zu verstärken. Er betonte:

„Der Angriff war brutal – mehr als 70 Raketen, viele ballistische Geschosse und über 650 Drohnen in einer einzigen Nacht.“
Zugleich räumte er ein:
„Leider reicht die derzeitige Ausstattung unserer Luftabwehr nicht aus, um einen Großteil der Raketen abzufangen.“

Der Präsident warnte zudem vor einer möglichen Wiederholung: „Unserem Geheimdienst zufolge könnte es auch in der kommenden Nacht einen massiven Angriff geben. Bitte achtet unbedingt auf die Sirenen.“ Der Angriff vom 2. Juni ist ein weiteres Zeichen für die Eskalation des Konflikts, die immer mehr zivile Opfer fordert und die Infrastruktur des Landes zerstört. Diese Attacke verdeutlicht nicht nur die militärischen Herausforderungen für die Ukraine, sondern auch die Dringlichkeit verstärkter internationaler Hilfe.

Ausmaß der Aggression und Notwendigkeit internationaler Unterstützung

In seiner Rede führte Selenskyj detailliert die eingesetzten Waffensysteme auf: „Fünf Kalibr-Marschflugkörper entsprechen 145 Einzelkomponenten. 33 Iskander-Raketen bedeuten 1122 Komponenten. 650 Angriffsdrohnen verschiedener Typen – das sind über 17.000 Komponenten.“ Diese Zahlen verdeutlichen das immense Ausmaß der Aggression und die dringende Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken.

Die Lage bleibt angespannt, und die ukrainische Führung appelliert weiterhin an die internationale Gemeinschaft, im Kampf gegen die Aggression zu helfen. Selenskyjs Forderungen an die Partner betreffen nicht nur militärisches Gerät, sondern auch nachrichtendienstliche Informationen, die entscheidend sind, um das Risiko weiterer Angriffe zu minimieren. Angesichts der Eskalation ist es wichtig, dass die Weltgemeinschaft die Entwicklungen genau verfolgt und auf die Sicherheitsbedrohungen in der Region reagiert.


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