Der Bürgermeister von Odessa, Trukhanov, wurde seiner Staatsbürgerschaft beraubt: Der SBU hat seinen Pass der RF bestätigt.

Der Bürgermeister von Odessa, Trukhanov, wurde seiner Staatsbürgerschaft beraubt: Der SBU hat seinen Pass der RF bestätigt
Der Bürgermeister von Odessa, Trukhanov, wurde seiner Staatsbürgerschaft beraubt: Der SBU hat seinen Pass der RF bestätigt
Die Kommission beim Präsidenten der Ukraine für Staatsbürgerschaften hat entschieden, die Staatsbürgerschaft des Bürgermeisters von Odessa, Gennadij Trukhanov, aufgrund der Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation auszusetzen. Die entsprechende Entscheidung wurde durch einen Erlass des Präsidenten bestätigt und basiert auf den Beweisen des Sicherheitsdienstes. Laut Informationen des SBU ist Trukhanov Staatsbürger der RF und hat einen gültigen Reisepass dieses Landes.

Inhalt der Frage

Nach Angaben von inkorr.com: Der russische Reisepass des Bürgermeisters von Odessa wurde 2015 für einen Zeitraum von 10 Jahren ausgestellt. Im Jahr 2017 wurde nach einem Antrag bei den russischen Behörden sein interner Pass annulliert, aber dies hatte keinen Einfluss auf seine russische Staatsbürgerschaft. Der Sicherheitdienst der Ukraine bestätigte, dass Trukhanov Staatsbürger der Russischen Föderation bleibt und eine Identifikationsnummer beim Föderalen Steuerdienst der RF hat.

Rechtsfolgen

Die ukrainische Seite hat bereits den Prozess zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft von Gennadij Trukhanov wegen des Vorhandenseins eines russischen Passes eingeleitet. Diese Entscheidung basiert auf der ukrainischen Gesetzgebung, die die doppelte Staatsbürgerschaft verbietet. Laut der offiziellen Position der Ukraine kann eine Person, die Staatsbürger der Ukraine ist, nicht die Staatsbürgerschaft eines Landes haben, das die territoriale Integrität der Ukraine verletzt.

Die Situation rund um Gennadij Trukhanov könnte schwerwiegende Folgen für die politische Lage in Odessa haben. Es ist wichtig zu betonen, dass die Frage der Staatsbürgerschaft und das Vorhandensein von Pässen aus anderen Ländern, insbesondere im Kontext militärischer Aktionen und Aggressionen seitens Russlands, in der Ukraine sehr sensibel geworden ist. Die Entscheidung der Kommission und die weiteren rechtlichen Schritte könnten die Position anderer Beamter beeinflussen, die ähnliche Umstände haben.


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