Spanien-Reise von Selenskyj: Verteidigungsabkommen und Audienz beim König stehen an.
Der ukrainische Präsident zu Gast in Spanien
Nach Angaben von Novyny.live: Am 18. März ist Wolodymyr Selenskyj in Spanien eingetroffen. Geplant sind unter anderem ein Besuch des Rüstungsunternehmens Sener Aerospace & Defence sowie die Unterzeichnung von bilateralen Verteidigungsabkommen zwischen Kiew und Madrid. Diese Vereinbarungen sollen die sicherheitspolitische Zusammenarbeit beider Länder weiter vertiefen.
Während seines Aufenthalts wird sich Selenskyj mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez und König Felipe VI. treffen. Die Gespräche dürften vor allem die fortgesetzte Unterstützung Spaniens für die europäischen Integrationsbestrebungen der Ukraine sowie die militärische Kooperation zum Gegenstand haben.
Diplomatische Gespräche und Verteidigungsthemen
Einen Tag zuvor, am 17. März, war Selenskyj in Großbritannien. Dort traf er den finnischen Präsidenten Alexander Stubb und den britischen Premierminister Keir Starmer. Im Mittelpunkt standen die weitere Unterstützung für die Ukraine, insbesondere im Hinblick auf die Bedingungen für einen EU-Beitritt.
- Die Ukraine hat die Auflagen für drei abschließende Beitrittscluster erhalten.
- Ein Beitrittsvertrag könnte bereits im Jahr 2027 unterzeichnet werden.
- Kiew strebt an, bis zu diesem Termin alle Voraussetzungen für den EU-Beitritt zu erfüllen.
Parallel dazu baut die Ukraine ihre eigenen Verteidigungskapazitäten aus. So wurde kürzlich die neue ballistische Rakete FP-7 getestet. Das Unternehmen Fire Point plant zudem, ab 2026 in Dänemark mit der Produktion von Raketentreibstoff zu beginnen. In der Nacht zum 18. März griffen Drohnen die russische Stadt Krasnodar an – ein weiteres Zeichen für die anhaltenden Kampfhandlungen in der Region.
Selenskyjs Reise nach Spanien ist Teil einer intensiven diplomatischen Offensive, mit der die Ukraine in der angespannten Sicherheitslage internationale Partner an sich binden will. Die geplanten Verteidigungsabkommen und der Ausbau der Zusammenarbeit mit Spanien könnten die militärische Schlagkraft der Ukraine stärken. Gleichzeitig zeigt die Arbeit an den EU-Beitrittsbedingungen, wie sehr Kiew auf eine Integration in europäische Strukturen und verlässliche westliche Unterstützung setzt.
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