Zelenskyj fordert vollständige Kriegsentschädigung durch Russland.
Eingefrorene russische Vermögen als Schlüssel zur Wiedergutmachung
Nach Angaben von UATV: In einer Erklärung vom 23. Januar 2023 betonte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj erneut, dass sein Land auf einer vollständigen Entschädigung für die Kriegsschäden durch Russland besteht. Der Aggressor müsse für alle Zerstörungen aufkommen, weshalb die Ukraine weiter um die Freigabe aller eingefrorenen russischen Vermögenswerte kämpfen werde. Diese Mittel seien dringend notwendig, um die Folgen der russischen Aggression zu bewältigen.
Zelenskyj wies dabei besonders auf die Verantwortung Russlands hin und erwähnte konkrete Pläne des Kremls, etwa 5 Milliarden Dollar aus diesen blockierten Geldern für den Wiederaufbau der eigenen Region Kursk abzweigen zu wollen. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, über diese Vermögen zu verfügen. Der Präsident bekräftigte entschlossen:
„Selbstverständlich werden wir kämpfen – und das ist absolut gerechtfertigt – für die Nutzung aller eingefrorenen russischen Vermögenswerte.“ - Wolodymyr Zelenskyj
Die ukrainische Position ist klar: Das Völkerrecht muss durchgesetzt werden, damit die verwüsteten Gebiete mit den Mitteln des Angreifers wiederaufgebaut werden können.
Sicherheitsabkommen und moralische Verpflichtung
Zelenskyj stellte zudem grundsätzlich infrage, dass Russland als Aggressor überhaupt das moralische Recht habe, über die eingefrorenen Gelder zu verfügen. Parallel zu diesen finanziellen Forderungen intensiviert die Ukraine ihre internationalen Bündnisse. Die jüngst mit den USA finalisierte Vereinbarung über Sicherheitsgarantien ist ein Beleg für die vertiefte Zusammenarbeit und die wachsende Unterstützung für Kiew. Solche Abkommen stärken die Position der Ukraine auf der globalen Bühne erheblich.
Die Strategie der ukrainischen Führung verknüpft somit juristische und wirtschaftliche Forderungen nach Reparationen eng mit sicherheitspolitischen Maßnahmen. Die eingefrorenen russischen Assets sind nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine zentrale völkerrechtliche Frage, die Präzedenzfälle für die Zukunft schaffen könnte. Die anhaltende internationale Solidarität, symbolisiert durch das US-Abkommen, bleibt für die Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Invasion von entscheidender Bedeutung.
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