Keine Sicherheitsgespräche mit Israel: Selenskyj stellt klar.

Keine Sicherheitsgespräche mit Israel: Selenskyj stellt klar
Keine Sicherheitsgespräche mit Israel: Selenskyj stellt klar

Stand der Beziehungen zwischen Kiew und Tel Aviv

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bestätigt, dass es derzeit keinen Austausch mit Israel über militärische oder sicherheitspolitische Unterstützung gibt. Grund dafür sei das fehlende Interesse von israelischer Seite, das Thema überhaupt auf die Agenda zu setzen. Selenskyj betonte zudem, dass er seit mehr als zwei Jahren nicht mehr mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu gesprochen habe.

Kooperation in Kriegszeiten – ein schwieriges Unterfangen

Der Staatschef hob hervor, wie wichtig Zusammenarbeit in Zeiten bewaffneter Konflikte sei. Dabei sagte er wörtlich:

'Wir befinden uns im Krieg. Beide Seiten brauchen Ergebnisse. Wir sind bereit zu helfen, aber ohne zu wissen, wo genau Hilfe benötigt wird, können wir nicht tätig werden.'
Er verwies auf gegenseitige Abhängigkeiten:
'Wir haben etwas, das sie brauchen, und sie haben etwas, das wir brauchen. Doch die Initiative liegt bei Israel. Bislang hat sich niemand mit der Bitte um Hilfe an uns gewandt.'

Interessant ist, dass die Ukraine arabischen Staaten in der Vergangenheit Geheimdienstinformationen über die russisch-iranische Kooperation zur Verfügung gestellt hat. Dies zeigt, dass Kiew in der Region durchaus aktiv ist – auch wenn direkte Gespräche mit Israel derzeit nicht stattfinden. Die Lage bleibt unklar; die nächsten Schritte hängen nun davon ab, ob Israel den Dialog sucht.

Das Fehlen von Sicherheitsverhandlungen zwischen beiden Ländern verdeutlicht, wie kompliziert internationale Beziehungen inmitten von Kriegen sein können. Selenskyjs Aussagen signalisieren einerseits Kooperationsbereitschaft, andererseits zeigen sie, dass Israel bislang nicht auf die Ukraine zugegangen ist. Dies könnte die bilateralen Beziehungen künftig belasten – besonders im Hinblick auf regionale Sicherheitsfragen und die gemeinsame Bedrohung durch Russland und den Iran.


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