Zelenskyj: Frieden mit Russland nur ohne Gebietsabtretungen im Donbas.
Erklärung des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat klargestellt, dass sein Volk jeden Friedensplan ablehnen würde, der einen Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbas vorsieht. Territoriale Zugeständnisse seien inakzeptabel, betonte er. Eine endgültige Vereinbarung müsse zudem einem Referendum unterzogen werden. Diese Aussage bekräftigt die unveränderte Haltung der Ukraine, ihr gesamtes Staatsgebiet im andauernden Konflikt zu bewahren.
Verhandlungen und ihre Bedeutung
Die Verhandlungen in Genf am 17. Februar, die über sechs Stunden dauerten, konzentrierten sich auf den Status des Donbas. Die Ukraine kontrolliert derzeit etwa 10% der Fläche der Region Donbas, was die enorme Bedeutung dieser Gespräche für die Zukunft des Gebiets unterstreicht. Parallel dazu wurde in Abu Dhabi ein Mechanismus zur Überwachung der Waffenruhe vereinbart – ein möglicherweise wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer friedlichen Konfliktlösung.
Wir haben keine Zeit für diesen ganzen Scheiß. Deshalb müssen wir Lösungen finden und diesen Krieg beenden.
— Wolodymyr Zelenskyj
Zelenskyj äußerte sich auch zu den Risiken von Zeitverzögerungen. Er verwies darauf, dass die Menschen emotionale Zugeständnisse niemals verzeihen würden, und betonte so die Wichtigkeit, in den Verhandlungen an Prinzipien festzuhalten. Der Präsident hofft, dass mögliche Verzögerungen im Prozess nur eine Taktik und keine endgültige Entscheidung darstellen.
Die Äußerungen Zelenskyjs spiegeln die feste Position der Ukraine zur territorialen Integrität und die Unzulässigkeit von Kompromissen in Fragen der nationalen Sicherheit wider. Angesichts der fortlaufenden Verhandlungen ist es entscheidend, dass die ukrainische Seite in ihren Forderungen geschlossen bleibt, da dies die weitere Entwicklung in der Region beeinflussen kann. Der Vorschlag, eine finale Vereinbarung einem Volksentscheid zu unterziehen, zeigt zudem den Willen, die Öffentlichkeit in die Lösung dieser zentralen Zukunftsfragen einzubeziehen. Die Situation bleibt angespannt, während die diplomatischen Bemühungen auf Hochtouren laufen.
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