Zelenskyj lehnt Landtausch ab: Donbas ist für die Ukraine nicht verhandelbar.
Unverrückbare Haltung zur territorialen Integrität
Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine schließt kategorisch aus, Teile des Donbas gegen möglicherweise von Russland besetzte Grenzgebiete einzutauschen. Dies bekräftigte Präsident Wolodymyr Selenskyj und unterstrich damit die Entschlossenheit Kiews, die staatliche Souveränität trotz der anhaltenden Aggression des Nachbarlandes zu wahren.
Solche Territorien seien strategisch zu wertvoll, um sie gleichzusetzen oder zu verhandeln, betonte Selenskyj.
„Das ist kein 'Geschenk' und auch keine Handelsware“, stellte er klar.Zwar habe der territoriale Appetit Russlands etwas nachgelassen, doch schloss der Präsident weitere Eroberungsversuche nicht aus. Diese Gefahr bleibe vorerst bestehen.
Rückendeckung aus der Regierung
Die stellvertretende Verteidigungsministerin Mariana Bezua unterstützte diese Linie nachdrücklich. Sie verwies darauf, dass die territoriale Integrität oberste Priorität in der ukrainischen Politik genieße. Angesichts der angespannten Lage im Donbas bestehen die offiziellen Vertreter des Landes weiterhin auf dem Schutz aller bedrohten Gebiete.
Die ukrainische Position bleibt somit unverändert: Die Verteidigung der nationalen Interessen und der territorialen Einheit ist ein zentraler Pfeiler im anhaltenden Konflikt mit Russland. Die klaren Aussagen von Selenskyj und anderen hochrangigen Amtsträgern demonstrieren die Standhaftigkeit der Ukraine – ein wichtiges Signal sowohl an die eigene Bevölkerung als auch an die internationale Gemeinschaft. Diese Haltung wird die künftigen diplomatischen Bemühungen und Strategien zur Beilegung des Donbas-Konflikts maßgeblich beeinflussen.
Lesen Sie auch
- Irlands Premier in Kiew eingetroffen – Gespräche mit Selenskyj geplant
- Ukraine tauscht Militärführung aus: Drapaty übernimmt als Oberbefehlshaber, Skybyuk wird Generalstabschef
- Ukrainische Angriffe lähmen Russlands Treibstoffversorgung: Armee erhält nur noch 30 Prozent
- Entlassung von Fedorow: Streit mit Syrskyj führte zum Rauswurf aus dem Verteidigungsministerium
- Militärische Führungsriege neu aufgestellt: Selenskyj ernennt neuen Oberbefehlshaber und Generalstabschef
- Überraschung in Brüssel: Europas Reaktion auf die Führungswechsel in Kiew

