Zelensky kritisiert verspätete Lieferung von Patriot-Raketen.
PAC-3-Raketen trafen zu spät ein
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu einer erheblichen Verzögerung bei der Lieferung von PAC-3-Raketen für das Patriot-Luftabwehrsystem geäußert. Diese Raketen waren bereits einen Monat vor einem massiven russischen Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur versprochen worden. Geliefert wurden sie jedoch erst einen Tag nach dem verheerenden Schlag, der das Land an den Rand eines Blackouts brachte.
Kritische Lücke in der Luftverteidigung
Selenskyj erklärte, er habe zum Zeitpunkt der erwarteten ballistischen Angriffe auf die Energieanlagen gewusst, dass die Patriot-Systeme mangels Raketen wirkungslos waren. In seiner Stellungnahme hinterfragte er deutlich, warum die dringend benötigte Munition erst mit eintägiger Verspätung eintraf. Solche Verzögerungen zeigen die immense Abhängigkeit der ukrainischen Verteidigung von präzisen und pünktlichen Lieferketten der Partner.
Der verspätete Eingang der PAC-3-Raketen unterstreicht die existenzielle Bedeutung einer zeitgerechten Versorgung mit Luftabwehrwaffen. Das Fehlen der Munition in einem kritischen Moment kann die Fähigkeit der Ukraine, ihre Infrastruktur und Bevölkerung zu schützen, erheblich beeinträchtigen. Dieser Vorfall wirft zudem Fragen nach der Effektivität der logistischen und koordinativen Mechanismen für die militärische Unterstützung im Krieg auf.
Lesen Sie auch
- Ukraine plant Vergeltung: Selenskyj legt mit Militärspitze Reaktion auf russische Angriffe fest
- Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Das steckt im 21. Maßnahmenpaket
- Tödlicher Angriff auf Kiew und Slowjansk: 11 Tote, Dutzende Verletzte
- Ukrainische Streitkräfte attackieren „Awitek“-Werk in Kirow: Diese Rüstungsgüter wurden dort hergestellt
- Wendepunkt im US-Verhältnis: Selenskyj spricht über Begegnung mit Trump im Vatikan
- Moskau bedroht Getreideexport: Kiew ruft UN-Sicherheitsrat an

