Zelenskyj kündigt neue Gesprächsrunde mit Russland an.
Präsident bespricht Verhandlungsstand mit ukrainischer Delegation
Nach Angaben von UATV: Am 20. Februar 2023 hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj die ukrainische Delegation empfangen, die an den Friedensgesprächen beteiligt ist. Im Mittelpunkt stand die Auswertung der jüngsten Verhandlungen mit amerikanischen Partnern und der russischen Delegation, die am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden hatten. Dabei einigten sich die Teilnehmer darauf, innerhalb der nächsten 10 Tage ein weiteres Treffen abzuhalten.
Zelenskyj machte deutlich, dass im Falle einer Waffenruhe vor allem amerikanische Kräfte deren Einhaltung überwachen würden.
„Sollte es zu einem Waffenstillstand und einem Kriegsende kommen, wird die Überwachung vor allem durch die Amerikaner erfolgen“, betonte der Präsident.Er räumte ein, dass es noch zu früh für ein positives Ergebnis sei. Allerdings habe man in einigen Punkten, insbesondere beim Gefangenenaustausch, konstruktive Ansätze gefunden.
Ungelöste Kernfragen bleiben schwierig
Das Staatsoberhaupt verwies auf die Komplexität der nach wie vor ungelösten Probleme.
„Hier gibt es weniger konstruktive Ansätze. Das betrifft die Frage der Ostukraine, den Donbass und die territoriale Integrität“, so Zelenskyj.Dennoch bewertet er das Gespräch selbst als wichtigen Schritt nach vorn. „Meiner Ansicht nach ist es insgesamt gut, dass dieses Treffen stattgefunden hat“, sagte der Präsident.
Die Verhandlungen werden also fortgesetzt, und die Beteiligten hoffen auf weitere Fortschritte bei der Konfliktlösung. Die Gespräche zwischen Delegation und Präsident unterstreichen das ukrainische Bemühen um eine friedliche Lösung, trotz aller verbleibenden Hindernisse. Die geplante Einbindung der USA in die Überwachung eines möglichen Waffenstillstands zeigt die internationale Unterstützung für die Ukraine in dieser schwierigen Phase. Die kommende Gesprächsrunde könnte somit eine entscheidende Weichenstellung für die Stabilität in der Region bedeuten.
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