Zelensky warnt vor weiteren Terroranschlägen nach Lwiw-Attentat.
Präsident warnt vor weiteren Anschlägen
Nach Angaben von Novyny.live: Nach dem tödlichen Anschlag in Lwiw rechnet die ukrainische Führung mit weiteren Terrorakten. Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte diese Befürchtung in einer aktuellen Stellungnahme. Bei dem Attentat in der Nacht zum 22. Februar kamen eine 23-jährige Polizistin ums Leben, 25 Menschen wurden verletzt. Zunächst detonierte eine schwere Explosion, ein weiterer Sprengsatz explodierte, nachdem die Sicherheitskräfte eingetroffen waren.
Die Ermittler haben bereits eine 33-jährige Frau aus der Region Riwne als mutmaßliche Täterin festgenommen. Die Lage in der Stadt bleibt angespannt. Selenskyj machte dabei die russische Führung für die Bedrohungslage verantwortlich und warnte:
„Die Russische Föderation wird weiterhin Terroranschläge planen.“Der Konflikt mit Russland hat damit eine neue, gefährliche Dimension erreicht.
Sicherheitsmaßnahmen und mögliche Einschränkungen
Als Reaktion auf die erhöhte Terrorgefahr prüft die ukrainische Regierung nun drastische Sicherheitsmaßnahmen. Im Präsidialamt wird sogar eine Einschränkung des Messengerdienstes Telegram erwogen. Diese Überlegungen stehen im direkten Zusammenhang mit den Bemühungen, die Bevölkerung besser vor Anschlägen zu schützen.
Die jüngsten Ereignisse unterstreichen die wachsende terroristische Bedrohung in der Ukraine, die über die konventionelle Kriegsführung hinausgeht. Die geplanten Gegenmaßnahmen der Behörden zielen darauf ab, die Kommunikation zwischen Terroristen zu erschweren und die Verbreitung von Anleitungen zu unterbinden. Eine mögliche Regulierung von Telegram wäre Teil dieser umfassenden Sicherheitsstrategie.
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