Zelenskyj: Raketenreserven der Luftabwehr trotz russischer Massenangriffe stabil.
Präsident zur Lage der Luftverteidigung
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, dass die Vorräte an Raketen für die ukrainische Luftabwehr trotz massiver russischer Angriffswellen nicht geschrumpft sind. Bei einer Pressekonferenz am 20. Januar betonte er, dass die russische Armee den Einsatz ballistischer Raketen intensiviert und zugleich die Anzahl der eingesetzten 'Shahed'-Kamikaze-Drohnen deutlich erhöht hat. Diese Aussage ist ein wichtiges Signal an die Bevölkerung und die internationalen Partner.
Der jüngste russische Angriff in der Nacht zum 20. Januar richtete nach ukrainischen Angaben einen Schaden von etwa 80 Millionen Euro an. Der kombinierte Schlag konzentrierte sich vor allem auf Ziele der Energieinfrastruktur des Landes.
Suche nach wirksamen Abwehrmaßnahmen
Selenskyj fügte hinzu, dass die Ukraine weiterhin nach Mitteln sucht, um sich gegen diese Attacken zu wehren.
„Wir finden also Mittel und Wege, wir werden die Shaheds letztendlich besiegen... Was die ballistischen Raketen betrifft, liegt der Schlüssel momentan nur in den Händen der Vereinigten Staaten von Amerika“, so der Präsident.Er unterstrich zudem, dass die Ukraine entsprechende Hilfspakete zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeit erhalten habe.
Die Erklärung des Staatschefs unterstreicht die kritische Lage der Ukraine unter dem Dauerbeschuss russischer Waffen. Angesichts der enormen Schäden und der wachsenden Anzahl an Angriffsmitteln wird die Bedeutung internationaler Unterstützung, insbesondere aus den USA, immer deutlicher. Die aktive Suche Kiews nach Möglichkeiten zur Stärkung der eigenen Abwehrkräfte bleibt für den weiteren Kriegsverlauf und die regionale Sicherheit von entscheidender Bedeutung.
Lesen Sie auch
- Ukraine: Russische Angriffe auf 15 Regionen – Selenskyj fordert bessere Luftabwehr
- Angriff auf Rüstungsbetrieb: Ukrainische Raketen treffen Fabrik in Russland
- Putins Bitte um Unterstützung: Warum das russische Regime laut Experten geschwächt ist
- Keine Panik auf der Krim – doch Treibstoffprobleme könnten die Lage kippen lassen
- 160 ukrainische Soldaten kehren heim: Details zum jüngsten Gefangenenaustausch
- Polens Ex-Verteidigungsminister gibt Selenskyj-Orden zurück: Geste der Solidarität mit den Opfern

