Zelenskyj zur Luftabwehr: Raketen reichen nicht aus, weil Russland Angriffe verstärkt.
Die Lage der ukrainischen Luftverteidigung
Nach Angaben von UATV: Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat eine Einschätzung zur ukrainischen Luftabwehr gegeben. Demnach erhält das Land zwar weiterhin Raketen für seine Flugabwehrsysteme, doch die russischen Angriffe nehmen an Intensität und Zahl zu. Die größere Herausforderung sei daher nicht der eigene Nachschub, sondern die schiere Menge der anfliegenden Geschosse, die abgefangen werden müssen.
Bei einer Pressekonferenz am 20. Januar 2023 betonte Zelenskyj, dass sich die Lage täglich zuspitze.
„Unsere Luftabwehrraketen sind nicht weniger geworden. Es sind mehr russische Raketen während der Angriffe geworden“ – Wolodymyr Zelenskyj. Seine Aussage unterstreicht den dringenden Bedarf an einer Verstärkung der Luftverteidigungskapazitäten.
Internationale Unterstützung als Schlüssel
Ein besonderes Augenmerk richtete der Präsident auf ballistische Raketen. Derzeit liege der Schlüssel zu deren Abwehr einzig bei den Vereinigten Staaten von Amerika.
„Was die ballistischen Raketen betrifft: Derzeit liegt der Schlüssel nur in den Händen der USA“ – Wolodymyr Zelenskyj. Für eine wirksame Abwehr dieser Bedrohungen seien moderne Systeme wie die Patriot PAC-3 unerlässlich, die speziell für die Bekämpfung ballistischer Ziele ausgelegt sind.
Die Ukraine arbeitet zwar kontinuierlich am Ausbau ihrer Luftverteidigung, doch die internationale Hilfe bleibt angesichts der sich wandelnden Bedrohungslage von entscheidender Bedeutung. Die russische Kriegsführung zwingt die Ukraine, ihre Abwehr ständig an neue Realitäten anzupassen. Die Aussagen Zelenskyjs machen deutlich, dass die Sicherheitslage weiterhin kritisch ist und der Bedarf an hochmodernen Waffensystemen akut bleibt. Die fortgesetzte Unterstützung durch Partner wie die USA ist ein wesentlicher Faktor für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit.
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