Zelenskyj kritisiert Luftabwehr: Ergebnisse gegen iranische Drohnen ungenügend.
Kritische Bewertung der ukrainischen Luftstreitkräfte
Nach Angaben von TSN.ua: In einer Videobotschaft am 20. Januar 2023 zog Präsident Wolodymyr Zelenskyj eine ernüchternde Bilanz der Arbeit der Luftstreitkräfte bei der Abwehr iranischer 'Shahed'-Drohnen. Trotz des Einsatzes von Abfangjägern, mobilen Feuerwehren und der Erwartung von F-16-Kampfflugzeugen sei die Organisation der Luftverteidigung verbesserungswürdig, so sein Urteil.
Zelenskyj kündigte an, die Lage mit Verteidigungsminister Rustem Umjerow zu besprechen.
„Es wird Konsequenzen geben“, versicherte er.Um die Effektivität zu steigern, wurde Pawlo Jelisarow zum Verantwortlichen für die Drohnenabwehr ernannt und zum stellvertretenden Kommandeur der Luftstreitkräfte befördert. Diese Drohnen stellen eine ständige und kostengünstige Bedrohung für die ukrainische Infrastruktur dar.
Besorgnis über die Luftverteidigungslage
Die deutlichen Worte des Staatschefs unterstreichen die große Sorge um die Wirksamkeit der aktuellen Luftabwehr. Die Ernennung eines speziell für die Drohnenabwehr zuständigen Offiziers deutet auf den Versuch hin, Ressourcen besser zu bündeln und die Koordination innerhalb der Luftstreitkräfte zu optimieren. Entscheidend wird sein, ob diese Maßnahmen zu einer schnelleren Reaktion auf die Drohnenangriffe führen, was die Sicherheit des Landes im anhaltenden Krieg direkt beeinflussen kann.
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