Zelenskyj kündigt Sanktionen an: Ukraine will Export russischen Öls drosseln.
Erklärung des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat am 3. März nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats Pläne bekanntgegeben, den Export russischen Öls über ukrainische Wege durch Sanktionen zu verringern. Er verwies dabei auf eine Reihe möglicher Maßnahmen, um die Exportkapazitäten einzuschränken. Diese Ankündigung fällt in eine Phase, in der der Westen verstärkt nach Wegen sucht, Russlands Kriegsfinanzierung zu unterbinden.
„Es gibt verschiedene Maßnahmen, um ihre Exportmöglichkeiten zu reduzieren. Neben unseren eigenen langstreckenfähigen Antworten. Es gibt noch weitere Entscheidungen. Sanktionen gegen Tankschiffe, Firmen, Transportunternehmen. Beschränkungen für Kapitäne und Besatzungen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Tankschiffe später nicht mehr freigegeben werden“ — Wolodymyr Zelenskyj
Internationale Initiativen gewinnen an Fahrt
Parallel dazu plant die Europäische Kommission für den 5. März eine Sitzung ihrer Energiegruppe einzuberufen, um auf den Anstieg der Öl- und Gaspreise zu reagieren. Diese Entwicklungen deuten auf eine Intensivierung der internationalen Bemühungen hin, die Energiekrise zu bewältigen und die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu verringern.
Eine Drosselung des Exports russischen Öls über die Ukraine wäre ein bedeutender Schritt im Bestreben, die energiepolitische Abhängigkeit von Russland zu reduzieren. Die Einführung von Sanktionen und Beschränkungen könnte die Versorgungslage und die Energiepreise in Europa erheblich beeinflussen. Das Treffen der EU-Kommission unterstreicht zudem, dass Energiesicherheit für die Mitgliedstaaten Priorität hat, was zu neuen energiepolitischen Initiativen führen könnte.
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