Zelenskyj: Über 40 Reparaturtrupps kämpfen in Kiew gegen die Energiekrise.

Zelenskyj: Über 40 Reparaturtrupps kämpfen in Kiew gegen die Energiekrise
Zelenskyj: Über 40 Reparaturtrupps kämpfen in Kiew gegen die Energiekrise

Lage in der ukrainischen Hauptstadt

Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Zelenskyj schilderte die angespannte Versorgungslage in Kiew. Derzeit sind in der Hauptstadt mehr als 40 Instandsetzungstrupps der 'Ukrsalisnyzja' (Ukrainische Eisenbahn) im Einsatz, um die zerstörte Infrastruktur wiederherzustellen. Die Zahl der Teams soll nach Angaben des Staatsoberhaupts sogar auf 60 erhöht werden – ein deutliches Zeichen für die Schwere der Krise.

Zelenskyj kündigte zudem an, dass auch der staatliche Energiekonzern 'Naftohas' seine Mannschaftsstärke aufstocken wird, um die Probleme in der Energieversorgung zu bewältigen. Ein erster Erfolg sei in Kiew bereits zu verzeichnen: Man habe wieder zu stabilen Stromabschaltplänen zurückkehren können, was ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung der Energieversorgung in der Region sei.

Hintergrund: Militärische Angriffe verschärfen die Not

Die Situation wird durch die anhaltenden Kriegshandlungen massiv erschwert. So richtete ein massiver russischer Angriff am 7. Februar in der Region Iwano-Frankiwsk schwere Schäden am Wärmekraftwerk Burstyn an. Diese Attacke auf kritische Infrastruktur behindert die Wiederherstellung der Stromversorgung in der gesamten Ukraine, insbesondere auch in der Hauptstadt. Die Behörden arbeiten weiter an der Stabilisierung der Energielage im Land.

Die Versorgungslage mit Energie in der Ukraine bleibt aufgrund der Kriegshandlungen, die der kritischen Infrastruktur schaden, äußerst angespannt. — Wolodymyr Zelenskyj

Die Aufstockung der Reparaturbrigaden unterstreicht den Ernst der Lage und die Dringlichkeit von Maßnahmen, um die Stabilität in Kiew und anderen Regionen zu gewährleisten. Die Instandsetzungsarbeiten sind ein entscheidender Schritt für die Aufrechterhaltung der Lebensgrundlagen in den Städten und Gemeinden des Landes. Der Wiederaufbau unter Beschuss bleibt eine immense Herausforderung.


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