Zelenskyj zur Lage: Russlands neue Angriffsziele und die angespannte Energiesituation.
Lage in der Ukraine am 30. Januar 2023
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer Krisensitzung am 30. Januar 2023 erörterte Präsident Wolodymyr Zelenskyj die aktuelle Situation. Im Zentrum standen eine veränderte russische Angriffsstrategie und der kritische Zustand der Energieinfrastruktur. Zelenskyj berichtete, dass in der vergangenen Nacht zwar keine Energieanlagen angegriffen wurden, jedoch waren am Vortag in mehreren Regionen entsprechende Infrastrukturen beschädigt worden.
So trafen im Gebiet Saporischschja russische Drohnen des Typs Shahed ein Stadtviertel. Der Präsident wies darauf hin, dass die Angriffe auf zivile Wohnbebauung in den Städten anhalten. Die Dimension der Krise zeigt sich daran, dass am Morgen in der Hauptstadt Kiew noch 378 Wohnhäuser ohne Heizung waren – eine immense Belastung für die Bevölkerung im Winter.
Betroffene Regionen und Herausforderungen
Zelenskyj nannte zudem die Regionen, aus denen aktuelle Lageberichte vorlagen. Dazu zählen:
- Kiew
- Poltawa
- Kirowohrad
- Odessa
- Mykolajiw
- Winnyzja
- Tscherniwzi
- Chmelnyzkyj
- Schytomyr
Diese lange Liste verdeutlicht das flächendeckende Ausmaß der Probleme, die unter den Bedingungen des anhaltenden russischen Angriffskrieges einer schnellen Lösung bedürfen.
Die Lage bleibt insgesamt äußerst angespannt, mit anhaltenden Bedrohungen für die lebenswichtige Energieversorgung. Die kurze Atempause für Kraftwerke in der besagten Nacht könnte auf eine vorübergehende taktische Pause des Angreifers hindeuten. Die fortgesetzten Treffer auf zivile Wohngebiete belegen jedoch, dass der Terror gegen die Zivilbevölkerung unvermindert weitergeht. Die Sitzung des Präsidenten unterstreicht die Notwendigkeit einer engen Koordination zwischen allen Regionen, um auf die ständig neuen Herausforderungen dieser Aggression reagieren zu können.
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