Zelenskyj warnt: Auch Aufgabe des Donbas würde den Krieg nicht beenden.
Zelenskyj im CNN-Interview
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat in einem Gespräch mit CNN deutlich gemacht, dass sein Land zwar täglich nach einem Weg zum Kriegsende suche, die Bedingungen Wladimir Putins jedoch nicht akzeptieren könne. Millionen Ukrainer hätten sich entschieden, ihre Heimat zu verteidigen. Die Abtretung des Donbas würde die russische Aggression nicht stoppen, betonte er. In dieser Lage bleibe den Menschen nichts anderes übrig, als weiter für ihr Zuhause zu kämpfen.
Kapitulation ist keine Option
Zelenskyj äußerte zudem grundsätzliches Misstrauen gegenüber Russlands Versprechen.
„Die Menschen sind müde von der Widerstandskraft und sehr erschöpft. Das ist sehr schwer, völlig verständlich und schmerzhaft“, so Wolodymyr Zelenskyj.Ein einfaches Nachgeben gegenüber allen Forderungen des Kreml, nur um den Krieg zu beenden, lehnte er entschieden ab.
„Wenn wir ihm alles geben, was er will, verlieren wir alles, einfach alles: unsere Häuser, Leben, Familien, alles“, führte der Präsident aus.
Die Botschaft des Staatschefs war eindeutig: Eine Annahme von Putins Bedingungen käme dem Verlust all dessen gleich, wofür die ukrainische Nation kämpft. Diese Haltung spiegelt die Entschlossenheit der Bevölkerung wider, die territoriale Integrität und Souveränität des Landes zu wahren.
Die Äußerungen Zelenskyjs unterstreichen die prekäre Lage der Ukraine und betonen die Notwendigkeit anhaltender internationaler Unterstützung gegen die Aggression. Seine klare Absage an russische Vorschläge und das Bekenntnis zum weiteren Widerstand signalisieren den Willen, die staatliche Unabhängigkeit um jeden Preis zu bewahren. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts sind solche Positionen auch richtungsweisend für die internationale Politik und die Unterstützungsstrategien westlicher Partner.
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