Zelenskyj nennt Zahlen: Russlands monatliche Verluste haben sich verdreifacht.
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat neue Zahlen zu den Verlusten der russischen Armee genannt. Demnach fallen derzeit monatlich etwa 45.000 russische Soldaten. Vor einem Jahr lag diese Zahl in vergleichbaren Monaten noch bei rund 15.000 Gefallenen – die Verlustrate hat sich also deutlich erhöht.
Zelenskyj führte weiter aus, dass Russland monatlich zwischen 40.000 und 43.000 neue Soldaten mobilisiere. Von diesen würden jedoch schätzungsweise 10 bis 15 Prozent desertieren oder seien bereits verwundet. Trotz dieser massiven Nachschubversuche stagniere die Gesamtstärke der russischen Streitkräfte oder nehme sogar ab, so der ukrainische Staatschef.
Folgen für die Kriegsführung
Diese enormen Verlustzahlen deuten auf eine dramatische Verschärfung der Lage an der Front hin. Die steigenden Personalverluste könnten die operative Handlungsfähigkeit der russischen Truppen zunehmend einschränken. Die Tatsache, dass die Armee trotz der Mobilisierung nicht wächst, spricht für tiefgreifende Probleme in der Logistik und der Moral der Truppen.
In der aktuellen Phase des Krieges könnten solche Faktoren eine entscheidende Rolle für den weiteren Verlauf der Kampfhandlungen spielen. Unabhängige Verifikation der genannten Zahlen ist unter Kriegsbedingungen jedoch schwierig.
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