Zelenskyj äußert Hoffnung auf Kriegsende 2023.

Zelenskyj äußert Hoffnung auf Kriegsende 2023
Zelenskyj äußert Hoffnung auf Kriegsende 2023

Ukrainischer Präsident setzt auf Frieden noch in diesem Jahr

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem Gebetsfrühstück in Washington am 6. Februar äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Hoffnung, der Krieg in seinem Land könne noch in diesem Jahr beendet werden. Dies sei mit der Unterstützung der Vereinigten Staaten und Europas möglich, betonte er und unterstrich dabei die entscheidende Rolle internationaler Hilfe für die Friedensbemühungen.

Selenskyj bestätigte, dass ukrainische Verhandlungsteams mit Russland im Gespräch sind. Er dankte Amerika und dem US-Präsidenten ausdrücklich für deren Einsatz, um den Frieden in die Ukraine zurückzubringen.

„Wir hoffen aufrichtig, dass wir gemeinsam mit Ihnen, mit Amerika, unseren europäischen Freunden und anderen Ländern diesen Krieg in diesem Jahr beenden können.“

Wolodymyr Selenskyj

Gleichzeitig machte der Staatschef deutlich, dass Russland gezielt ukrainische Kraftwerke und das Energiesystem zerstören wolle. Vor diesem Hintergrund sei es für die Ukraine lebenswichtig, über ausreichend Luftabwehrsysteme zu verfügen, um den Luftraum zu sichern und zerstörte Infrastruktur wiederaufbauen zu können.

„Deshalb ist es für uns wichtig, genug Luftabwehr für einen sicheren Himmel zu haben und uns nach den Angriffen wieder erholen zu können.“

Wolodymyr Selenskyj

Zuvor hatte Selenskyj den estnischen Außenminister Margus Tsahkna getroffen, um über mögliche weitere Sanktionen im Kriegskontext zu beraten. „Und ich danke Ihnen für jede Tat und jedes Gebet, das dies möglich macht“, fasste Selenskyj zusammen und rief damit zu anhaltender internationaler Unterstützung für die Ukraine auf. Die Aussagen verdeutlichen, wie sehr die Ukraine im zweiten Kriegsjahr auf Bündnishilfe angewiesen ist, sowohl für die Verteidigung als auch für ihre Verhandlungsposition.

Die Hoffnung auf Frieden in diesem Jahr spiegelt nicht nur den Wunsch nach einem Ende der Kampfhandlungen wider, sondern auch die dringende Notwendigkeit, die kritische Infrastruktur des Landes besser zu schützen. Das Treffen mit dem estnischen Außenminister unterstreicht zudem die aktive Diplomatie Kiews, um eine breite Koalition von Unterstützerstaaten zu festigen, die den Weg zu Frieden und Stabilität in der Region ebnen soll.


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