Selenskyj kommentierte den Austritt der Ukraine aus der Ottawa-Konvention.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, erklärte, dass der Austritt des Landes aus der Ottawa-Konvention ein Signal an die Partner hinsichtlich der Bedrohung durch Antipersonenminen sei. Die abendliche Ansprache vom 29. Juni bestätigte die entsprechende Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (NSDC). Selenskyj bemerkte auch, dass Russland niemals Teil dieser Konvention war und Minen zynisch benutzt, auch im Krieg gegen die Ukraine. Dies ist, laut dem Präsidenten, das 'Markenzeichen russischer Mörder'.
'Russland war niemals Teil dieser Konvention und nutzt Antipersonenminen ausgesprochen zynisch. Und zwar nicht nur jetzt, im Krieg gegen die Ukraine. Das ist das Markenzeichen russischer Mörder - Leben mit allen möglichen Mitteln zu zerstören,' betonte Selenskyj.
Die Entscheidung, aus der Ottawa-Konvention auszutreten, sendet auch ein Signal an die Partner über die Wichtigkeit von Antipersonenminen als Verteidigungsmittel angesichts der Bedrohung durch die Russische Föderation und andere Staaten.
Die Ukraine tritt aus der Ottawa-Konvention aus, um die Bedrohung durch Minen zu betonen und ihren Partnern klarzumachen, worauf in einer modernen militärischen Konfrontation geachtet werden sollte.
Lesen Sie auch
- Trump stürzt Kreml in Panik: Peskow und Sacharowa widersprechen sich öffentlich
- Neue Allianz für Atomsicherheit: Was die französisch-polnische Initiative für die NATO bedeutet
- Militärische Wende: Russlands strategische Lage verschlechtert sich, Ukraine verstärkt Gegenangriffe
- Selenskyj fordert Bestrafung Verantwortlicher nach Waffenlager-Vorfall in Wyschnewe
- Explosionskatastrophe in Wyschnewe: Selenskyj fordert harte Konsequenzen für Verantwortliche
- Reformdruck in Kriegszeiten: Setzt Selenskyj auf neue Führungsstrukturen?

