Energiekrise nach Angriffen: Zelenksyy berät über kritische Lage in Kiew, Charkiw und Saporischschja.
Dringliche Lagebesprechung des Präsidenten
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 17. Januar eine Krisensitzung zur Energieversorgung des Landes einberufen. Dabei informierten Regierungsvertreter über die Beseitigung der Folgen russischer Angriffe und Maßnahmen zur Stabilisierung der Gemeinden. Die prekärste Situation im Energiesektor herrscht derzeit in den Städten Kiew, Charkiw und Saporischschja sowie in den umliegenden Regionen. Die Infrastruktur steht dort durch die systematischen Attacken besonders unter Druck.
Schwerpunkte und Sofortmaßnahmen
Selenskyj betonte, dass die Herausforderungen das gesamte Land betreffen, jeder Region aber spezifische Aufgaben zukommen.
„Am schwierigsten ist die Lage in Kiew und Umgebung, Charkiw und Umgebung, Saporischschja und Umgebung“, so der Präsident.Er forderte zudem eine Beschleunigung der Stromimporte und die rasche Bereitstellung zusätzlicher Ausrüstung durch internationale Partner.
„Wir müssen alles daran setzen, die Importmengen an Elektrizität zu erhöhen und schneller zusätzliches Equipment von unseren Partnern zu erhalten“, fügte Selenskyj hinzu.
Die Besprechung fand vor dem Hintergrund der anhaltenden Belastungen für das ukrainische Energienetz statt und unterstrich die Notwendigkeit eines schnellen Handelns. Angesichts der komplexen Lage rief der Staatschef zu entschlossenen Maßnahmen für eine stabilisierte Stromversorgung auf.
Die Sitzung verdeutlichte erneut die kritische Situation im Energiesektor, die durch die russischen Angriffe auf die Infrastruktur entstanden ist. Selenskyj pocht auf schnelle und wirksame Schritte zur Wiederherstellung der Versorgung, die für das Funktionieren des öffentlichen Lebens essenziell ist. Internationale Unterstützung und Stromimporte werden dabei als Schlüsselfaktoren angesehen.
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