Sechster russischer Drohnenangriff auf Redaktion: OSZE verurteilt Attacke auf „Bilopilshchyna“ – Journalistin verletzt.
OSZE verurteilt russische Angriffswelle auf ukrainische Lokalmedien
Nach Angaben von 5 канал — Політика: Am 23. und 24. Juli 2023 griffen russische Drohnen erneut die Redaktionsräume von „Bilopilshchyna“ an. Dabei wurde eine Journalistin verletzt und das Gebäude schwer beschädigt. Es war bereits der sechste Angriff auf dieses Medium. Nur wenige Tage zuvor, am 17. Juli 2023, hatten Angriffe die Büros von „Kordon.Media“ in Sumy getroffen, und am 21. Juli 2023 war „Inform.zp.ua“ in Saporischschja beschädigt worden. Bereits am 6. Juli 2023 hatte ein feindlicher Schlag das Gebäude von „5 Kanal“ stark in Mitleidenschaft gezogen.
„Die wiederholten Drohnenattacken der Russen, die das Redaktionsgebäude von ‚Bilopilshchyna‘ schwer beschädigt und eine Mitarbeiterin verletzt haben, empören mich zutiefst.“ Jan Braath, OSZE-Vertreter
„Nach internationalem humanitärem Recht genießen Journalisten und Medienmitarbeiter den Schutz von Zivilpersonen – sie dürfen nicht Ziel von Angriffen sein.“ Jan Braath, OSZE-Vertreter
Georgij Tychyj wies darauf hin, dass die wiederholten russischen Attacken auf lokale Medien gezielt darauf abzielten, die Gemeinden nahe der Front von zuverlässiger Information abzuschneiden.
- Wiederholte Angriffe Russlands auf lokale Medien sind bewusste Versuche, die Bevölkerung in Frontnähe von vertrauenswürdigen Nachrichtenquellen zu isolieren.
Die Serie von Anschlägen verdeutlicht den wachsenden Druck auf die ukrainische Medienlandschaft und die Gefahr für die Pressefreiheit im Land. Besonders Lokalmedien, die oft die einzige Informationsquelle für betroffene Gemeinden darstellen, stehen unter starkem Beschuss. Der Schutz von Journalisten und die Aufrechterhaltung unabhängiger Berichterstattung sind angesichts des bewaffneten Konflikts von entscheidender Bedeutung. Die OSZE dokumentiert regelmäßig solche Vorfälle, um auf die systematische Bedrohung der Medienfreiheit aufmerksam zu machen.
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