EU-Kommissionspräsidentin und Selenskyj besprechen 90-Milliarden-Kredit und neuen Sanktionsschlag.
Telefonat zwischen Selenskyj und von der Leyen
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, haben am 2. Februar ein Telefongespräch geführt. Im Zentrum der Aussprache standen zwei zentrale Unterstützungsmaßnahmen der EU für die Ukraine:
- Die Energiehilfe für das kriegsgebeutelte Land.
- Die Vorbereitung des 20. Sanktionspakets der EU gegen Russland.
Zudem wurde das bereits angekündigte EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre thematisiert. Diese finanzielle Unterstützung ist ein zentraler Pfeiler der europäischen Solidarität in einem Krieg, der sich bald dem vierten Jahr nähert.
Präsident Selenskyj würdigte die bisherige Hilfe der Europäischen Union und verwies auf konkrete Lieferungen:
„Die Europäische Union hilft uns sehr, und in Kürze werden weitere Generatoren und zusätzliche Energieausrüstung geliefert“– Wolodymyr Selenskyj. Die Sicherung der Energieinfrastruktur bleibt für die Ukraine eine überlebenswichtige Aufgabe, besonders in den Wintermonaten.
Ursula von der Leyen betonte die zunehmende Brutalität des russischen Angriffskrieges:
„Mit der Annäherung an das vierte Jahr des brutalen Krieges gegen die Ukraine verdoppelt Russland weiterhin seine Kriegsverbrechen“– Ursula von der Leyen. Vor diesem Hintergrund bekräftigte sie die baldige Vorlage neuer Strafmaßnahmen:
„Sehr bald werden wir unser 20. Sanktionspaket vorlegen“– Ursula von der Leyen.
Fazit
Das Gespräch unterstreicht das anhaltende europäische Engagement für die Ukraine. Der Dialog zwischen Kiew und Brüssel zeigt, dass die Unterstützung sowohl finanzieller und energetischer Natur ist als auch auf dem diplomatischen Feld mit weiterem Druck auf den Aggressor fortgesetzt wird. Angesichts der eskalierenden Kriegshandlungen sind diese Maßnahmen für die Sicherheit und Stabilität der Ukraine von entscheidender Bedeutung.
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