Vor Treffen mit Trump: Merz und Selenskyj beraten über Luftabwehr und Waffenproduktion.

Vor Treffen mit Trump: Merz und Selenskyj beraten über Luftabwehr und Waffenproduktion
Vor Treffen mit Trump: Merz und Selenskyj beraten über Luftabwehr und Waffenproduktion

Telefonat zwischen Kanzler und ukrainischem Präsidenten

Nach Angaben von Novyny.live: Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben am Vorabend von Merz' geplanter Zusammenkunft mit dem US-Präsidenten Donald Trump ein Telefongespräch geführt. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Sicherheitslage in der Ukraine und die militärische Zusammenarbeit beider Länder.

Selenskyj schilderte die Situation an der Front und machte den dringenden Bedarf an Raketen für die Luftabwehr (Flugabwehr) deutlich.

„Ich habe über die Lage an der Front und unseren Bedarf an Luftabwehrraketen informiert“, so der Präsident.
Er teilte zudem nachrichtendienstliche Erkenntnisse über mögliche weitere russische Angriffe mit.

Kanzler Merz berichtete seinerseits von seinem jüngsten Besuch in China.

„Friedrich hat über seinen China-Besuch und die dortigen Gespräche informiert“, ließ Selenskyj verlauten.
Merz betonte, Europa werde den Druck auf Russland erhöhen, da Moskau derzeit keinerlei Wege für Verhandlungen zur Beendigung des Krieges suche.

Die deutsch-ukrainische Kooperation soll weiter vertieft werden, unter anderem durch gemeinsame Waffenproduktion. Merz' parallele Kontaktaufnahme mit dem US-Außenminister Marco Rubio unterstreicht das aktive deutsche Engagement auf der internationalen Bühne im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg.

Strategische Allianzen im Fokus

Das Gespräch zeigt erneut, wie existenziell strategische Partnerschaften für die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland sind. Moderne Luftabwehrsysteme sind für den Schutz des Landes von zentraler Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit Deutschland und anderen westlichen Verbündeten bleibt entscheidend, um die ukrainische Verteidigungsfähigkeit zu stärken und den internationalen Druck auf den Kreml aufrechtzuerhalten. Die diplomatischen Aktivitäten finden in einer Phase statt, in der die Unterstützung für die Ukraine im transatlantischen Bündnis neu justiert wird.


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