Bereits der zwölfte Besuch: Selenskyj und Macron beraten in Paris über neue Hilfspakete.
Gipfeltreffen der Staatschefs aus der Ukraine und Frankreich
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu seinem inzwischen zwölften Aufenthalt in Frankreich seit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands eingetroffen. In Paris traf er sich mit Emmanuel Macron, um über die weitere Unterstützung Kiews und gemeinsame Rüstungsvorhaben zu sprechen. Seit Kriegsbeginn hat die Europäische Union Hilfen in Höhe von über 200 Milliarden Euro bereitgestellt – ein deutliches Zeichen des Zusammenhalts.
Noch vor seiner Abreise nach Frankreich führte Selenskyj Gespräche mit dem rumänischen Staatschef Nicolae Ciucă, was die intensive diplomatische Tätigkeit des ukrainischen Führers in der Region unterstreicht. Bei den Verhandlungen mit Macron standen bilaterale Projekte im Fokus, darunter die sogenannten SAFE-Programme. Der französische Präsident versicherte, dass Paris die Ukraine auch weiterhin unterstützen werde – ungeachtet der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten.
Energiesicherheit als zentrales Thema
Macron betonte zudem, dass die aktuelle Entwicklung auf eine dreifache Niederlage Moskaus hindeute – ein Zeichen für den Wandel im internationalen Gefüge und die gestärkte Position der Ukraine auf der Weltbühne. Selenskyj merkte an, dass sowohl in nahöstlichen Staaten als auch in den USA eine gewisse Anzahl an Abfangdrohnen vorhanden sei, was die militärische Lage beeinflussen könne.
Ein weiterer Punkt der Agenda waren zwei Stromtrassen, die bis Ende 2023 fertiggestellt werden sollen, um die Elektrizitätsversorgung der Ukraine zu sichern. Diese Projekte sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Stabilisierung der Energieinfrastruktur des Landes während des Krieges.
Das Treffen zwischen den beiden Präsidenten verdeutlicht die anhaltende internationale Solidarität mit der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland. Die wachsende finanzielle und militärische Unterstützung aus der EU und Ländern wie Frankreich zeigt, dass hinter Kiew eine starke Allianz steht. Die Gespräche über Energieprojekte unterstreichen zudem, wie wichtig die Anpassung der Infrastruktur an die Kriegsbedingungen ist, um die Unabhängigkeit des Landes von äußeren Bedrohungen zu stärken.
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