Zelenskyj in Davos: Europa muss russische Öltanker stoppen.
Appell beim Weltwirtschaftsforum
Nach Angaben von UATV: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 22. Januar entschlossene Maßnahmen gegen russische Öltanker. Diese Schiffe des sogenannten Schattenflottes transportieren weiterhin Rohöl nach Europa. Die daraus erzielten Einnahmen finanzieren direkt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, wie Selenskyj betonte.
Der Präsident wies darauf hin, dass diese Tanker ungehindert entlang der europäischen Küste fahren. Er stellte die kritische Frage, warum internationale Akteure wie der US-Präsident solche Schiffe aufhalten könnten, Europa aber nicht. Die Gewinne aus diesem Ölgeschäft destabilisierten den Kontinent und speisten die russische Kriegsmaschinerie, so Selenskyj. Diese Praxis untergräbt die europäische Sicherheit direkt.
Wirtschaftssanktionen als Schlüssel
Selenskyj ist überzeugt: Würde Putin diese Finanzquellen verlieren, ließen sich auch die Kriegsrisiken für Europa verringern.
„Wenn Europa über die nötigen Mittel verfügt, dann kann es auch seine Bevölkerung schützen“, fügte er hinzu.Jeder Tanker, der aktuell fahre, verdiene Geld für den Kreml und ermögliche so die Fortsetzung der Aggression. Die wirtschaftliche Abschneidung Russlands bleibt daher eine zentrale Säule für eine friedliche Zukunft.
Der eindringliche Appell in Davos unterstreicht die anhaltende Dringlichkeit von Sanktionen. Solange Russland durch Ölexporte Einnahmen generiert, verfügt es über die finanziellen Mittel für seinen Krieg. Die internationale Gemeinschaft müsse daher entschlossener handeln und die Lieferketten unterbrechen. Ein Stopp der Tanker wäre ein wesentlicher Schritt, um den Druck auf das Regime zu erhöhen und seine militärischen Fähigkeiten zu schwächen.
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