Münchner Sicherheitskonferenz: Selenskyj trifft iranischen Thronfolger.
Gespräch mit dem Exil-Prinzen
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzte die Münchner Sicherheitskonferenz für ein bedeutendes Gespräch. Am 13. Februar traf er dort den iranischen Thronfolger im Exil, Reza Pahlavi. Im Zentrum der Diskussion standen die Lage im Iran sowie die militärische Kooperation zwischen Russland und dem Teheraner Regime.
Selenskyj verurteilte diese Zusammenarbeit scharf. Er kritisierte insbesondere die Lieferung iranischer 'Shahed'-Kampfdrohnen an Russland und die Weitergabe von Lizenzen für deren Produktion. Diese Waffenlieferungen sind für die Kriegsführung im Ukraine-Konflikt von erheblicher Bedeutung. Als Konsequenz forderte der Präsident eine Verschärfung der internationalen Sanktionen gegen beide Staaten.
Das Treffen unterstrich die Notwendigkeit, auch unkonventionelle diplomatische Wege zu gehen, um Unterstützung für die ukrainische Position zu gewinnen. Die Sicherheitslage in der Region war ein weiteres zentrales Thema.
Hintergrund des Dialogs
Das Gespräch fand vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Aggression gegen die Ukraine statt. Die Münchner Konferenz dient traditionell als Bühne für sicherheitspolitische Kontakte abseits offizieller Kanäle. Ein Austausch mit dem exilierten Thronfolger Pahlavi, einer Symbolfigur der iranischen Opposition, kann als Versuch gewertet werden, Einfluss auf die künftige Ausrichtung des Iran zu nehmen und dessen derzeitige Rolle als Waffenlieferant Moskaus zu thematisieren.
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