Selenskyj kontert Rubio-Vorwürfe: Was Washington wirklich von Kiew verlangt.

Selenskyj kontert Rubio-Vorwürfe: Was Washington wirklich von Kiew verlangt
Selenskyj kontert Rubio-Vorwürfe: Was Washington wirklich von Kiew verlangt

Selenskyjs Erwiderung

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf die Anschuldigungen von US-Außenminister Marco Rubio reagiert. Dabei ging es um die Bedingungen für Sicherheitsgarantien der USA an die Ukraine sowie um die Lage im Donbass. Selenskyj wies die Behauptung zurück, Washington fordere einen Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass im Austausch für diese Garantien. Er betonte, dass die USA erst nach dem Ende der Kampfhandlungen bereit seien, solche Zusicherungen zu geben.

Washingtons Bedingungen für Sicherheitsgarantien

Was sagt Selenskyj zu den US-Bedingungen für Sicherheitsgarantien? Der ukrainische Präsident stellte klar, dass alle Signale aus dem Verhandlungsprozess darauf hindeuten, dass die Ukraine Sicherheitsgarantien von den USA weder nach einem Waffenstillstand noch nach Kriegsende erhalten werde – sondern erst nach dem Rückzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass. Dies sei die Voraussetzung für eine Beendigung des Konflikts.

„Ich spreche völlig offen – der größte Teil des Eisbergs ist nicht sichtbar. Glauben Sie mir, ich habe nur den kleineren Teil gezeigt“, so Selenskyj.

Was geschah vor diesen Äußerungen? Am 27. März dementierte Marco Rubio, dass die USA einen Truppenabzug aus dem Donbass als Gegenleistung für Sicherheitsgarantien verlangten. Er behauptete, Selenskyj wisse, dass dies nicht stimme.

„Ich habe gesehen, wie er (Selenskyj) das gesagt hat, und es ist bedauerlich, dass er das sagt, denn er weiß genau, dass es nicht wahr ist. Niemand hat ihm das gesagt“, betonte Rubio.

Die Lage um die US-Bedingungen für den Donbass und Sicherheitsgarantien bleibt damit verworren und widersprüchlich. Beide Seiten vertreten unterschiedliche Auffassungen darüber, wie der Konflikt beendet werden kann. Die Gespräche zwischen Kiew und Washington zeigen, dass eine Einigung Zeit und Mühe erfordert – nicht zuletzt aufgrund der historischen und politischen Hintergründe. Der Schlagabtausch zwischen Selenskyj und Rubio verdeutlicht, wie tief die Meinungsverschiedenheiten in dieser Frage noch sind.


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