Neues Sanktionspaket: Selenskyj belegt 120 Personen und Firmen aus Russland und weiteren Ländern.
Ukraine verschärft Sanktionen gegen Russland
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zwei Dekrete unterzeichnet, die neue Strafmaßnahmen gegen Russland in Kraft setzen. Diese Maßnahmen sind auf den 20. Sanktionsrahmen der Europäischen Union abgestimmt und betreffen insgesamt 120 natürliche und juristische Personen. Die offiziellen Dokumente mit den Nummern 447/2026 und 448/2026 wurden auf der Website des Präsidialamts veröffentlicht.
Erweitert wurde die Liste um 16 russische Staatsbürger sowie 31 Unternehmen mit Sitz in Russland, Belarus, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan. Besonders betroffen sind die Firma 'Atlant Aero' und das Unternehmen 'Irs-Swjasok'. Drei russische Staatsangehörige wurden neu in das Sanktionsregister aufgenommen:
- Ljudmila Balandina
- Dmitri Gordejew
- Marija Sittel
Darüber hinaus richten sich die neuen Beschränkungen gegen 19 iranische Staatsbürger, 7 sudanesische Staatsangehörige sowie 11 Unternehmen aus dem Iran. Dies zeigt, dass die geografische Reichweite der Sanktionen deutlich ausgeweitet wurde. Die Maßnahmen gelten bis zum 28. Mai 2027.
Wladyslaw Wlasjuk erklärte dazu: 'Die Vorbereitungen für die nächsten Sanktionspakete laufen bereits, insbesondere für das künftige 21. Sanktionspaket der Europäischen Union.'
Die neuen Sanktionen der Ukraine sind ein weiterer Baustein der systematischen internationalen Bemühungen, der aggressiven Politik Russlands und seiner Verbündeten entgegenzutreten. Sie verdeutlichen den anhaltenden Druck auf Moskau im Zuge des fortdauernden Konflikts.
Mit diesen Schritten unterstreicht Kiew seine enge Zusammenarbeit mit westlichen Partnern und sein Engagement für die Stärkung der eigenen Sicherheit. Zugleich festigt die Ukraine ihren Beitrag zur globalen Allianz, die auf die Wiederherstellung des Friedens in der Region abzielt. Die Ausweitung der Sanktionen auf Staaten wie den Iran und den Sudan zeigt zudem, dass die internationale Gemeinschaft zunehmend auch die Unterstützer Russlands ins Visier nimmt.
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