Neue Sanktionswelle: Selenskyj verhängt Strafmaßnahmen gegen Russland und Iran – wer betroffen ist.
Verschärfte Maßnahmen gegen Aggressoren
Nach Angaben von UATV: Am 30. Mai 2023 hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj per Dekret neue Sanktionen erlassen. Sie richten sich gegen Staatsbürger Russlands, Irans und Sudans sowie gegen zahlreiche Unternehmen. Die Maßnahmen sind auf die Beschlüsse der Europäischen Union abgestimmt – ein klares Signal für einen gemeinsamen Kurs gegen die Aggression dieser Länder.
Die Strafmaßnahmen betreffen 16 russische Staatsbürger und 31 Unternehmen. Diese Firmen sind in Russland, Belarus, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kirgisistan, Kasachstan, Usbekistan sowie in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine registriert. Zu den sanktionierten Einzelpersonen zählen:
- Staatsanwältin Ljudmila Balandina
- Richter Dmitri Gordejew
- Propagandistin Maria Sittel
Die Einschränkungen gelten sowohl für Privatpersonen als auch für Betriebe, die mit der Rüstungsindustrie in Verbindung stehen.
Ausweitung der Sanktionsliste
Darüber hinaus sind nun auch 19 iranische Staatsbürger, 7 sudanesische Staatsbürger und 11 iranische Firmen von den Strafmaßnahmen betroffen. Besonders ins Visier geraten Unternehmen aus den VAE, die mit Chemikalien und Ausrüstung handeln. Diese Schritte sind Teil der ukrainischen Strategie, den Druck auf Staaten und Personen zu erhöhen, die die Aggression gegen die Ukraine unterstützen.
Mit den neuen Sanktionen setzt Kiew seine Linie fort, die Handlungsspielräume jener Akteure einzuschränken, die an militärischen Operationen gegen die Ukraine beteiligt sind. Die enge Abstimmung mit der EU unterstreicht die internationale Geschlossenheit im Kampf gegen Aggression und destabilisierende Einflüsse von Drittstaaten. Die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Länder könnten erheblich sein – die Sanktionen dienen als weiteres Druckmittel zur Sicherung der Stabilität in der Region.
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