Nach russischem Großangriff: Selenskyj berät mit NATO-Generalsekretär über gebrochene Zusagen.
Krisentreffen mit dem NATO-Generalsekretär
Nach Angaben von UATV: Am 3. Februar 2023 traf sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Im Zentrum der Gespräche standen der massive russische Raketenangriff auf die Ukraine und der damit verbundene Bruch von Absprachen, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur betrafen. Dieses Treffen unterstreicht die Dringlichkeit der Lage für die Ukraine.
Massiver Luftangriff bei extremem Frost
In der Nacht zum 3. Februar griff Russland die Ukraine mit 521 Luftangriffsmitteln an. Die Situation war besonders kritisch, da die Temperaturen während des Angriffs auf unter -20°C fielen. Präsident Selenskyj wies darauf hin, dass Russland seine Zusagen brach, obwohl es Appelle gegeben hatte, von solchen Schlägen abzusehen.
„Der amerikanische Präsident hatte gesagt, man solle eine Woche lang auf Angriffe verzichten. Tatsächlich begann es in der Nacht auf Freitag, und in der heutigen Nacht haben die Russen ihr Versprechen gebrochen“ – Wolodymyr Selenskyj
Selenskyj betonte zudem die Notwendigkeit einer internationalen Reaktion auf diese Handlungen. „Wir sind der Ansicht, dass dieser russische Schlag gegen das verstößt, was die amerikanische Seite vereinbart hatte, und es muss Konsequenzen dafür geben“, sagte er. Der ukrainische Präsident äußerte die Hoffnung, dass die Partner angesichts der Eskalation nicht schweigen werden.
- Wir werden in dieser Angelegenheit Kontakt mit der amerikanischen Seite aufnehmen.
- Ich rechne damit, dass unsere Partner zu dem, was geschieht, nicht schweigen.
Das Gespräch zwischen Selenskyj und Rutte fand vor dem Hintergrund einer Verschärfung der Kriegshandlungen statt, was den Bedarf an internationaler Unterstützung für die Ukraine im anhaltenden Konflikt unterstreicht. Die Zerstörung kritischer Infrastruktur im Winter stellt eine humanitäre und militärische Zuspitzung dar. Da Russland internationale Abmachungen missachtet, ist eine klare Antwort der Weltgemeinschaft entscheidend, um weitere Eskalationen zu verhindern und die europäische Sicherheitsordnung zu wahren. Die Ukraine setzt auf aktives Handeln ihrer Partner, um der Aggression zu begegnen und die Energieversorgung in der kalten Jahreszeit zu schützen.
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