In Odessa wird ein Nachbar vor Gericht gestellt, der ein 7-jähriges Mädchen vergewaltigt und getötet hat.
Nach Angaben von ТСН: In Odessa wurde eine Anklage gegen einen 31-jährigen Mann erhoben, dem Vergewaltigung und Mord an einem minderjährigen Kind sowie illegalen Drogenbesitz zur Last gelegt wird. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft ohne die Möglichkeit einer Kaution, und im Falle einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft.
Nach Angaben der Ermittler ereignete sich das schreckliche Ereignis im Juni in Odessa. Am Abend des 18. Juni fuhr ein siebenjähriges Mädchen mit dem Roller vor ihrem Haus. Zu ihr kam ein 31-jähriger Nachbar, der, laut den Informationen der Strafverfolgungsbehörden, unter Drogeneinfluss stand, und bot dem Kind an, zu ihm nach Hause zu gehen. Das Mädchen stimmte seiner Einladung zu, da sie zuvor mehrfach mit ihm gesprochen hatte und sich nicht bedroht fühlte.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann, nachdem er das Kind in seine Wohnung gelockt hatte, es vergewaltigte und anschließend erwürgte. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung stellte fest, dass die Todesursache des Mädchens mechanische Asphyxie war.
„Um die Spuren des Verbrechens zu verwischen, wickelte der Täter morgens den Körper des Kindes in Folie, steckte ihn in eine Tasche und ließ ihn mit einem Taxi einige Blocks von seinem Wohnort entfernt zurück, wo er ihn in einem Kellerraum in der Nähe eines Wohnhauses versteckte“, berichteten die Polizeibeamten.
Das Verschwinden des Kindes wurde am Abend festgestellt, als die Mutter die Strafverfolgungsbehörden informierte, weil ihre Tochter nicht von draußen nach Hause gekommen war. Bereits am nächsten Tag, dem 19. Juni, fanden die Polizisten den Körper des Mädchens mit Anzeichen von gewaltsamem Tod einige Blocks von ihrem Zuhause entfernt.
Während der Voruntersuchung überprüften die Strafverfolgungsbehörden Dutzende Stunden von Überwachungskameravideos, befragten viele Menschen, analysierten die gesammelten Informationen und rekonstruierten die Ereignisse jenes Tages im Detail. Der Verdächtige wurde innerhalb weniger Stunden nach dem Auffinden des Kinderleichnams festgenommen.
Bei der Durchsuchung des Ortes, an dem der Körper versteckt war, sowie der Wohnung des Verdächtigen beschlagnahmten die Ermittler Beweismittel, einschließlich biologischer Proben des Mannes und des Kindes sowie des Rollers, auf dem das Mädchen gefahren war. In der Wohnung des Beschuldigten wurde auch ein Cannabisextrakt gefunden – ein illegaler Rauschgift, von dem die Ermittler annehmen, dass der Mann ihn unrechtmäßig für den persönlichen Gebrauch gekauft und aufbewahrt hat.
Gemäß dem Antrag des Ermittlers, der von der Staatsanwaltschaft unterstützt wurde, beschloss das Gericht den Verdächtigen, ohne die Möglichkeit einer Kaution in Untersuchungshaft zu nehmen.
Diese tragische Begebenheit hat in der Gesellschaft große Resonanz ausgelöst und auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Schutz von Kindern vor Gewalt zu erhöhen. Die Ermittlungen dauern an, und die Strafverfolgungsbehörden versprechen, diesen Fall so gründlich wie möglich zu untersuchen, um Gerechtigkeit für das Opfer zu gewährleisten.
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