Die Russen haben den Feldman-Ekopark angegriffen: Welche Tiere wurden durch den Luftangriff verletzt.
Nach Angaben von ТСН: Am ersten Tag des Jahres 2026 griff die russische Armee den "Feldman-Ekopark" in der Nähe von Charkow an.
Die russische Armee griff den Ekopark in der Nähe von Charkow an
Die Besatzer griffen den "Feldman-Ekopark" am ersten Tag des neuen Jahres an.
Durch den Luftangriff wurde eine Volontärin verletzt, und das Winterquartier für Raubtiere sowie die Vogelunterkünfte wurden beschädigt. Auch die Löwen wurden verletzt.
„Das Winterquartier für Raubtiere und die Winterunterkunft für Vögel sind vollständig zerstört. Die Löwen sind verletzt. Alles dort ist zerstört. Und erneut sind die Unterkünfte für kleine Tiere zerstört worden“, berichtete der Gründer der Einrichtung, Oleksandr Feldman.
Seiner Meinung nach besteht die Gefahr, dass die meisten „Elitetiere“ in speziellen Gehegen, darunter Papageien und Fasanen, die ein warmes Umfeld benötigen, gestorben sind.
Was ist über den Zustand der Tiere bekannt
Nach dem Luftangriff ist das Leben der verletzten Löwen nicht in Gefahr. Die Tierärzte werden in naher Zukunft ihre Untersuchung durchführen, berichtet der Leiter Ivan Dostov.
Die Tiere sind verängstigt, aber ihr Zustand ist nicht kritisch. Die Anzahl der Toten ist derzeit unbekannt.
„Es sind Vögel gestorben, deren Anzahl derzeit unbekannt ist, wir werden zählen. Es gab sehr viele Vögel – Ziergeflügel, Fasanen, und Graufeldhühner waren in diesem Flügel“, präzisierte der Leiter des Ekoparks.
Im Netz wurden Fotos und Videos der Zerstörungen im Feldman-Ekopark gezeigt
In sozialen Netzwerken und Telegram-Kanälen erschienen Fotos und Videos von den Folgen des Angriffs auf den "Feldman-Ekopark".
Journalisten veröffentlichen Fotos von den Zerstörungen, und die Verwaltung des Ekoparks hat ein Video veröffentlicht, das das Ausmaß der verursachten Schäden zeigt.
Auf den Aufnahmen sind die zerstörten Gehege und die Infrastruktur zu sehen.
„Viele Vögel sind gestorben, deren Anzahl wird derzeit geklärt. Auch die Löwen wurden verletzt, der Zustand der Tiger ist unbekannt - sie haben sich in halb zerstörten Unterkünften versteckt. Die Spezialisten erwarten ein neues Gewehr mit Sedativum, um sie zu sedieren und in einen anderen Raum zu bringen. Die Rettungsaktion für die Tiere geht weiter, die Ausmaße der Schäden werden geklärt“, heißt es in der Beschreibung unter dem Video.
Die Russen greifen den Ekopark in der Nähe von Charkow nicht zum ersten Mal an
Der "Feldman-Ekopark" wird nicht zum ersten Mal Ziel russischer Angriffe. Seit dem Beginn der umfassenden Invasion war die Einrichtung wiederholt unter Beschuss. Bei Versuchen, die Tiere zu retten, starben fünf Mitarbeiter und ein minderjähriger Volontär. Der Ekopark wurde erheblich beschädigt.
Einige Tiere konnten in die Region Poltawa evakuiert werden, aber im April 2022 wurde der Ekopark wegen ständiger Bombardierungen nahezu vollständig zerstört.
Im Jahr 2023 nahm die Einrichtung teilweise ihren Betrieb wieder auf und begann erneut, die evakuierten Tiere zurückzubringen.
Im Juli 2024 wurde das Gebiet des Ekoparks von Drohnen angegriffen, wobei zwei Mitarbeiter verletzt wurden. Und bereits im September 2025 wurde das Gebiet erneut Ziel für Drohnen.
Derzeit liegt der Ekopark etwa 20 Kilometer von der Kampfzone entfernt, was bei Tierschützern Besorgnis auslöst.
Wie die Sprecherin der Einrichtung angab, musste das bereits zu Beginn des Krieges evakuierte Tiere zurückgebracht werden, da die Zoos, die sie aufgenommen hatten, nicht über ausreichende Ressourcen für die langfristige Unterbringung verfügten.
„Feldman-Ekopark“: Geschichte der Gründung und wichtige Ereignisse
Der regionale Landschaftspark wurde 2013 mit Mitteln der von Oleksandr Feldman gegründeten Wohltätigkeitsstiftung gegründet. Zum Zeitpunkt der Eröffnung betrug die Fläche des Parks über 140 Hektar und war für die Erhaltung natürlicher Komplexe und die ökologische Bildung vorgesehen.
Der Hauptbestandteil des Parks wurde ein Zoo, in dem Hunderte von Tierarten, einschließlich seltener Arten, gehalten wurden.
Die Infrastruktur umfasste Bereiche für den direkten Kontakt mit Tieren sowie die soziale Rehabilitation von Kindern mit Behinderungen durch Hippotherapie.
Mit dem Beginn der umfassenden Invasion im Februar 2022 befand sich der Ekopark in einer Kampfzone, was zu einem grausamen Umgang mit Tieren und Diebstahl von Futter führte.
Nach der Dekupation im Herbst 2022 war das Gebiet des Parks zerstört und vermint. Die Mitarbeiter des Ekoparks begannen mit der Wiederherstellung, und 2023 öffnete der erste Standort wieder seine Türen für Besucher.
Die Situation im "Feldman-Ekopark" bereitet ernsthafte Sorgen, da die Einrichtung nicht zum ersten Mal von den Besatzern angegriffen wird. Diese Ereignisse unterstreichen nicht nur humanitäre, sondern auch ökologische Herausforderungen, mit denen die Region im Krieg konfrontiert ist. Es ist wichtig, dass die Tiere und ihr Wohlergehen im Fokus der Aufmerksamkeit sowohl der Gemeinschaft als auch der internationalen Organisationen stehen, die sich für den Tierschutz und den Umweltschutz einsetzen.
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