Lebenslange Haft für Kriegsverrat: Mann aus Luhansk kämpfte auf Seiten der Besatzer.
Einzelheiten des Falls
Nach Angaben von Novyny.live: Ein 42-jähriger Mann aus der Region Luhansk, gebürtig aus Sorynsk, wurde wegen Hochverrats verurteilt. Im Februar 2022 schloss er sich freiwillig der 4. eigenständigen motorisierten Schützenbrigade des 2. Armeekorps der sogenannten Volksmiliz an. Bis Oktober 2022 nahm er aktiv an Kampfhandlungen gegen die ukrainischen Streitkräfte teil.
Das Urteil des Gerichts
Das Gericht verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe gegen den Verurteilten. Zudem wird sein Eigentum eingezogen. Die Entscheidung kann innerhalb von 30 Tagen angefochten werden.
Dieser Fall reiht sich in die konsequente Verfolgung von Personen ein, die mit illegalen bewaffneten Gruppen auf ukrainischem Gebiet zusammenarbeiten. Das Urteil unterstreicht den harten Kurs des Staates zum Schutz der nationalen Sicherheit in Zeiten des Konflikts. Es sendet ein klares Signal an potenzielle Verräter: Die Strafe für den Verrat staatlicher Interessen ist unausweichlich und kann lebenslange Haft bedeuten.
Lesen Sie auch
- Wegen Angriffen auf Kiew: EU verhängt Strafmaßnahmen – wer betroffen ist und warum
- EU verhängt Sanktionen gegen Drohnen-Zulieferer ABS Electro – wer steckt dahinter?
- USA treiben Ukraine in die europäische Sicherheitsarchitektur – welche Folgen das für die NATO hat
- Neuer Chef für Naftogaz: Selenskyj ernennt Serhij Fedorenko – das ist sein Hintergrund
- Erstes gemeinsames Manöver: Deutschland und Frankreich proben die nukleare Abschreckung
- Neuer Job für Ex-Innenminister? Selenskyj bietet Klimenko Posten im Sicherheitsrat an

