UNICEF-Zahlungen für die Region Tschernihiw: Wer bis 2026 Anspruch auf Unterstützung hat.
Hilfsprogramm für Bewohner des Gebiets Tschernihiw
Nach Angaben von Novyny.live: Bis Ende März 2026 können Familien mit Kindern unter 18 Jahren, die in einem Umkreis von 0 bis 30 Kilometern zur russischen Grenze leben – einschließlich der Gemeinde Korjukiwka –, finanzielle Hilfen von UNICEF beantragen. Die Auszahlungen erfolgen im Rahmen einer humanitären Initiative, die speziell auf die Bedürfnisse dieser besonders betroffenen Region zugeschnitten ist.
Schritte zur Beantragung
Interessierte Haushalte können sich für die sogenannte „Wintergeldhilfe“ registrieren. Folgende Orte sind für die Unterstützung vorgesehen:
- Stadt Korjukiwka
- Verwaltungsbezirk Prybyn
- Verwaltungsbezirk Pereljub
- Verwaltungsbezirk Ochramijewytschi
- Verwaltungsbezirk Naumiwka
- Verwaltungsbezirk Rybyn
Die Verteilung läuft nach folgendem Zeitplan:
- 25.–26. März von 08:00 bis 18:00 Uhr
- 27. März von 08:00 bis 15:00 Uhr
- 30. März von 08:00 bis 18:00 Uhr
Die Ausgabestelle befindet sich in der Stadt Korjukiwka, Schewtschenko-Straße 70.
Folgende Dokumente sind für den Erhalt der Hilfe erforderlich:
- Personalausweis
- Steueridentifikationsnummer
- Geburtsurkunden der Kinder
- Bankkonto (IBAN)
Die tschechische Nichtregierungsorganisation „People in Need Ukraine“ gewährt einen Höchstbetrag von bis zu 4.000 US-Dollar. Zusätzlich stellt das UN-Flüchtlingshilfswerk 10.800 Griwna zur Verfügung, und die Stiftung „Recht auf Schutz“ bietet 3.600 Griwna pro Familienmitglied für drei Monate.
Das ukrainische Ministerkabinett hat Binnenvertriebenen erlaubt, ihre Identität bis zum 1. Juli dieses Jahres nachzuweisen, was den Zugang zu staatlichen Leistungen erleichtert. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass konfliktbetroffene Familien in dieser schwierigen Zeit die nötige Unterstützung erhalten.
Das Programm ist ein wichtiger Schritt, um Familien in Notlagen infolge des Konflikts zu helfen. Es bietet ihnen finanzielle Mittel und Ressourcen, um ihre Lebensumstände zu verbessern.
Angesichts der anhaltenden Krise in der Region können solche Initiativen das Wohlergehen betroffener Familien und ihre Fähigkeit zur Erholung maßgeblich fördern. Daher ist es entscheidend, dass möglichst viele Menschen diese Unterstützungsmöglichkeit nutzen.
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